Wahlen, Präsident

Frankfurt / Main - Commerzbank-Chef Jörg Krämer hat nach dem Sieg von Emmanuel Macron bei der Präsidentenwahl in Frankreich vor übertriebenen Hoffnungen gewarnt.

08.05.2017 - 08:26:06

Bank-Ökonom: Euroraum kommt auch nach Macrons Sieg nicht zur Ruhe. Zwar sei eine existenzgefährdende Krise für die Währungsunion abgewendet. «Aber nach der Wahl ist vor der Wahl», sagte Krämer. Bei den Parlamentswahlen im Juni dürfte Macron schwerlich eine absolute Mehrheit erringen, «was zusammen mit seinem zögerlichen Programm gegen eine beherzte Reformpolitik in Frankreich spricht.» Zudem stünden 2018 Parlamentswahlen in Italien an, wo das Lager der Links- und Rechtspopulisten ähnlich stark sei.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Slowenisches Staatsoberhaupt Pahor muss in die Stichwahl. Weil Pahor jedoch die erwartete absolute Mehrheit verfehlte, muss er in drei Wochen noch in einer Stichwahl antreten. Auf Pahor entfielen gut 47 Prozent der abgegebenen Stimmen, teilte die staatliche Wahlkommission nach Auszählung fast aller Stimmzettel mit. Sein Herausforderer in der Stichwahl ist der Bürgermeister der Kleinstadt Kamnik, Marjan Sarec, der knapp 25 Prozent errang. Ljubljana - Sloweniens seit fünf Jahren amtierendes Staatsoberhaupt Borut Pahor hat die Präsidentenwahl klar gewonnen. (Politik, 22.10.2017 - 21:20) weiterlesen...

Slowenien wählt neuen Staatspräsidenten. 1,7 Millionen Bürger sollen entscheiden, wer in den nächsten fünf Jahren das vor allem repräsentative Amt besetzen soll. Haushoher Favorit ist der amtierende Präsident Borut Pahor. Alle Umfragen gehen sogar von einer absoluten Mehrheit für den 53-Jährigen aus. Der Wahlkampf sei «entpolitisiert und trivial» gewesen, kritisierte die wichtigste Zeitung «Delo». Vor diesem Hintergrund erwarten die Wahlforscher auch nur eine mit 50 Prozent geringe Wahlbeteiligung. Ljubljana - Im Euro- und Schengenland Slowenien hat die Wahl des Staatspräsidenten begonnen. (Politik, 22.10.2017 - 08:06) weiterlesen...

Russischer Oppositioneller - Straßburger Gericht stärkt Alexej Nawalny Rücken. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bewertet ein Urteil gegen Nawalny als willkürlich. Der Justizstreit des Oppositionellen Nawalny mit den russischen Behörden bekommt einer weitere Wendung. (Politik, 17.10.2017 - 19:42) weiterlesen...