International, Konflikte

Es ist eine der heikelsten Stationen von Trumps Asienreise.

07.11.2017 - 07:40:07

Gespräche über Atomkonflikt - Trump zu Gesprächen über Korea: «Alles wird funktionieren». In unmittelbarer Nachbarschaft zu Nordkorea wird in Seoul jeder Satz des US-Präsidenten als besonders bedeutend gewertet. Den Auftakt macht Trump erneut vor US-Truppen.

  • Yongbyon - Foto: Digitalglobe

    Die nordkoreanische Atomanlage Yongbyon auf einem Satellitenbild aus dem Jahr 2004. Foto: Digitalglobe

  • Start «Hwasong-12» - Foto: KCNA

    Eine von der nordkoreanischen Regierung verbreitete Aufnahme soll den Start einer ballistischen Mittelstreckenrakete des Typs «Hwasong-12» zeigen. Foto: KCNA

  • Kim Jong Un - Foto: «Raketenmann» und Staatschef: Kim Jong Un bei der Inspektion eines angeblichen Wasserstoffbomben-Sprengkopfes. Foto: KCNA via KNS

    «Raketenmann» und Staatschef: Kim Jong Un bei der Inspektion eines angeblichen Wasserstoffbomben-Sprengkopfes. Foto: KCNA via KNS

  • Donald Trump auf Twitter - Foto: Christoph Dernbach

    Atom-Politik in 140 Zeichen: Twitter-Nachricht von Donald Trump zu den nordkoreanischen Atomtests. Foto: Christoph Dernbach

  • Nordkorea-Krise - Foto: Ahn Young-Joon

    Südkoreanische Soldaten in der Nähe der nordkoreanischen Grenze während eines Militärmanövers. Foto: Ahn Young-Joon

  • THAAD-Raketenabwehr - Foto: Ralph Scott/Department Of Defense

    Test des Raketen-Abwehrsystems THAAD: Das System dient der Abwehr von Kurz- und Mittelstreckenraketen und zielt auf die Bedrohung durch Nordkorea. Foto: Ralph Scott/Department Of Defense

  • An der Grenze - Foto: Ahn Young-Joon

    Südkoreanische Soldaten spannen in Paju Stacheldraht während einer Militärübung nahe der Grenze zu Nordkorea. Foto: Ahn Young-Joon

  • Nordkoreanische Rakete - Foto: Wong Maye-E

    Ballistische Raketen bei einer Militärparade in Pjöngjang. Foto: Wong Maye-E

  • Donald und Melania Trump - Foto: Ryu Seung-Il

    US-Präsident Donald Trump und seine Frau, First Lady Melania Trump, steigen in Pyeongtaek, Südkorea, auf dem Osan Luftwaffenstützpunkt, aus der Air Force One. Foto: Ryu Seung-Il

Yongbyon - Foto: DigitalglobeStart «Hwasong-12» - Foto: KCNAKim Jong Un - Foto: «Raketenmann» und Staatschef: Kim Jong Un bei der Inspektion eines angeblichen Wasserstoffbomben-Sprengkopfes. Foto: KCNA via KNSDonald Trump auf Twitter - Foto: Christoph DernbachNordkorea-Krise - Foto: Ahn Young-JoonTHAAD-Raketenabwehr - Foto: Ralph Scott/Department Of DefenseAn der Grenze - Foto: Ahn Young-JoonNordkoreanische Rakete - Foto: Wong Maye-EDonald und Melania Trump - Foto: Ryu Seung-Il

Seoul - US-Präsident Donald Trump ist zu Gesprächen über den verschärften Konflikt mit Nordkorea und Handelsfragen in Südkorea eingetroffen. Nach seiner Ankunft an diesem Dienstagmittag (Ortszeit) auf dem Militärstützpunkt Osan besuchte er zunächst einen US-Militärstützpunkt südlich von Seoul.

Dort wurde er von Präsident Moon Jae In begrüßt. Beide aßen mit südkoreanischen und amerikanischen Soldaten zu Mittag. Trump war zuvor in Japan. 

Zum Konflikt mit Nordkorea sagte Trump im Stützpunkt Camp Humphreys vor US-Soldaten: «Ich denke, wir werden in gewisser Zeit eine Menge Antworten haben. Am Ende wird alles funktionieren. Weil es immer funktioniert hat - weil es funktionieren muss.»

Was diese Bemerkungen für eine US- oder eine internationale Strategie im Konflikt um Nordkorea inhaltlich bedeuten, sagte Trump nicht.

Moons Besuch in Camp Humphreys war vorher nicht öffentlich gemacht worden. Humphreys liegt etwa 70 Kilometer südlich von Seoul, seine Erweiterung in den vergangenen Jahren wurde von Südkorea finanziert. 

Eine offizielle Begrüßungszeremonie für den US-Präsidenten folgte später am Amtssitz Moons in Seoul. Trump wurde von fähnchenschwenkenden Südkoreanern begrüßt, die sich begeistert zeigten. Zwar waren auch vorher US-Präsidenten hier gewesen, doch ist es der erste Staatsbesuch eines amerikanischen Präsidenten in Südkorea seit 25 Jahren. 

Moon sagte laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap beim Essen mit Trump: «Heute ist ein historischer Tag, weil es das erste Mal ist, dass die Präsidenten Südkoreas und der USA gemeinsam auf einer US-Militärbasis zusammenkommen, um ihre Truppen zu ermutigen.» Wahre Freunde zeigten sich in schwierigen Zeiten, sagte Moon.

«Sie (die USA) sind unsere wahren Freunde, die für uns geblutet haben, als es Südkorea am schlechtesten ging», sagte Moon. Er spielte damit auf den Korea-Krieg an. Die Allianz sei ein Eckpfeiler für Frieden und Wohlstand nicht nur auf der Halbinsel, sondern in der ganzen Region.

Vor dem Hintergrund der Krise um das Atomprogramm Nordkoreas gilt der zweitägige Besuch Trumps in Südkorea als besonders heikle Station seiner Asienreise. Der US-Präsident hatte mehrfach mit Alleingängen gegen Nordkorea gedroht, das unter anderem an der Entwicklung von Interkontinentalraketen arbeitet, die einen Atomsprengkopf bis auf das amerikanische Festland befördern können. Moon will einen neuen Krieg auf der koreanischen Halbinsel um jeden Preis vermeiden. 

Am Morgen hatte Trump noch aus Tokio Moon auf Twitter als «feinen Gentleman» bezeichnet. «Wir werden es alles herausfinden!», fügte er hinzu. Was genau er damit meinte, blieb zunächst offen.

Am Mittwoch will der US-Präsident eine Rede vor dem südkoreanischen Parlament halten. Anschließend reist er nach Peking weiter.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Neue Sanktionen - USA betrachten Nordkorea wieder als Terror-Unterstützer. Das kommunistisch geführte Land ist jetzt wieder auf der US-Liste der Terrorunterstützer. Neue Sanktionen kommen dazu. Kaum von seiner Asienreise zurück, erhöht Donald Trump den Druck auf Nordkorea. (Politik, 20.11.2017 - 19:38) weiterlesen...

Terror-Unterstützerstaaten - Trump: Nordkorea kommt zurück auf Terrorliste. Das kündigte US-Präsident Donald Trump an diesem Montag in Washington an. Washington - Die USA setzen Nordkorea wieder auf ihre Liste von Terror-Unterstützerstaaten. (Politik, 20.11.2017 - 18:56) weiterlesen...

Außenminister trifft Suu Kyi - Gabriel und EU hoffen auf Rückkehr der Rohingya-Flüchtlinge. Doch Außenminister Gabriel sieht eine Lösung. Hunderttausende muslimische Rohingya sind vor Gewalt in Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen und leben dort unter erbärmlichen Umständen. (Politik, 20.11.2017 - 14:18) weiterlesen...

Außenminister trifft Suu Kyi - Gabriel hofft auf Rückkehr der Rohingya nach Myanmar Naypyidaw - Außenminister Sigmar Gabriel erwartet von Myanmar, dass es den Hunderttausenden Flüchtlingen der muslimischen Rohingya-Minderheit im benachbarten Bangladesch eine sichere Rückkehr ermöglicht. (Politik, 20.11.2017 - 09:56) weiterlesen...

Außenministerminister beraten über Rohingya-Flüchtlingskrise. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wird sich am Rande der Konferenz mit Regierungschefin Aung San Suu Kyi treffen. Gestern hatte er ein Flüchtlingslager im Nachbarland Bangladesch besucht, in das 830 000 Rohingya vor Gewalt und Verfolgung in Myanmar geflohen sind. Naypyidaw - Die Flucht Hunderttausender muslimischer Rohingya aus Myanmar dürfte zu den Hauptthemen eines Treffens europäischer und asiatischer Außenminister in der myanmarischen Hauptstadt Naypyidaw gehören. (Politik, 20.11.2017 - 04:44) weiterlesen...

Gabriel trifft Suu Kyi - Außenministerminister beraten über Rohingya-Krise Naypyidaw - Die Flucht Hunderttausender muslimischer Rohingya aus Myanmar dürfte zu den Hauptthemen eines Treffens europäischer und asiatischer Außenminister in der myanmarischen Hauptstadt Naypyidaw gehören. (Politik, 20.11.2017 - 04:18) weiterlesen...