Unfälle, Schweiz

Es donnert am Berg, riesige Felsmassen stürzen ins Tal, dahinter eine Geröll- und Schlammmasse.

24.08.2017 - 12:50:07

Kanton Graubünden - Deutsche Wanderer nach Bergsturz in der Schweiz vermisst. Solche Bergstürze sind keine Seltenheit in den Alpen, schützen kann man sich kaum. Für Wanderer sind sie eine große Gefahr, wie sich jetzt in Graubünden zeigt.

  • Bergsturz im Schweizer Kanton Graubünden - Foto: Giancarlo Cattaneo

    Schlamm und Gesteinsbrocken in Bondo im Kanton Graubünden. Foto: Giancarlo Cattaneo

  • Gesteinsmassen - Foto: Giancarlo Cattaneo

    Bei dem Bergsturz am 3369 Meter hohen Piz Cengalo hatten sich riesige Mengen Gesteinsmassen gelöst und waren ins Tal gedonnert. Foto: Giancarlo Cattaneo

  • Bondo aus der Ferne - Foto: Giancarlo Cattaneo

    Die graue Masse schob sich direkt an dem Ort Bondo vorbei. Foto: Giancarlo Cattaneo

  • Bondo aus der Luft - Foto: Giancarlo Cattaneo

    Nach dem Bergsturz in Bondo werden noch acht Menschen vermisst. Foto: Giancarlo Cattaneo

  • Unglücksort - Foto: Giancarlo Cattaneo

    Bondo liegt an der Grenze zu Italien, rund 35 Kilometer südwestlich von St. Moritz. Foto: Giancarlo Cattaneo

  • Piz Cengalo - Foto: Giancarlo Cattaneo

    Der 3369 Meter hohe Piz Cengalo im Kanton Graubünden. Foto: Giancarlo Cattaneo

Bergsturz im Schweizer Kanton Graubünden - Foto: Giancarlo CattaneoGesteinsmassen - Foto: Giancarlo CattaneoBondo aus der Ferne - Foto: Giancarlo CattaneoBondo aus der Luft - Foto: Giancarlo CattaneoUnglücksort - Foto: Giancarlo CattaneoPiz Cengalo - Foto: Giancarlo Cattaneo

Bondo - Acht Wanderer werden nach einem riesigen Felsabbruch im Schweizer Kanton Graubünden vermisst. Darunter seien Deutsche und Österreicher, berichtete die Kantonspolizei.

Bei dem Bergsturz am Mittwoch sei eine enorme Geröllmasse abgegangen, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Suche nach den Vermissten laufe vor allem mit Hubschraubern.

In dem Wandergebiet im Bondasca-Tal gebe es zwei Hütten. Bewohner und Besucher der Hütten sowie einige Wanderer seien bereits am Mittwoch mit dem Hubschrauber ausgeflogen worden. Nach Abklärung der Personalien und Rücksprache mit Angehörigen der Vermissten wollte die Polizei am Nachmittag um 14.00 Uhr erneut informieren.

Bei dem Felsabbruch, Bergsturz genannt, donnerten am 3369 Meter hohen Piz Cengalo riesige Mengen Gesteinsmassen ins Tal. Nach Schätzungen rutschten bis zu vier Millionen Kubikmeter Geschiebe mit Schlamm mit größeren Gesteinsbrocken nach. Das ist mehr, als die Außenalster in Hamburg an Volumen fasst. Die Erdbebenwarte in Zürich registrierte den Bergsturz mit ihren Geräten wie ein kleines Erdbeben.

Die graue Masse schob sich direkt an dem Ort Bondo vorbei. Seine 100 Einwohner wurden in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde in dem Ort niemand, weil es ein Alarmsystem hat. Das hatte rechtzeitig vor dem Murgang, wie das Geschiebe heißt, gewarnt. Bondo liegt an der Grenze zu Italien, rund 35 Kilometer südwestlich von St. Moritz.

«Bergstürze lassen sich mit technischen Mitteln nicht verhindern», schreibt die Nationale Plattform Naturgefahren (Planat). Gefährdete Gebiete sollten gemieden werden. Am Piz Cengalo waren 2011 schon einmal größere Felsstücke abgebrochen. Eine ähnliche Menge Geröll stürzte ab, blieb aber im hinteren Teil des Bondasca-Tals liegen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Vollsperrung - Zwei Tote nach Unfall in Schweizer Gotthardtunnel. Zwei Menschen sind tot, fünf verletzt. Für Autofahrer bedeutet das lange Staus. Ein Auto mit deutschem Kennzeichen kommt im Schweizer Gotthardtunnel von der Spur ab und prallt frontal gegen einen Lkw. (Politik, 13.12.2017 - 19:59) weiterlesen...

Zwei Tote bei Unfall in Schweizer Gotthardtunnel. Ein Auto mit deutschem Kennzeichen kam nach Angaben der Polizei von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen entgegenkommenden Lkw aus der Schweiz. Ob es sich bei den Opfern um Deutsche handelt, war laut Behördenangaben zunächst nicht klar. Bestätigt wurde aber, dass die tödlich Verunglückten am Steuer der beiden Fahrzeuge saßen. Die Zahl der verletzten Personen korrigierte die Polizei von fünf auf vier. Der Tunnel sollte bis zum späten Nachmittag gesperrt bleiben. Altdorf - Bei einer Frontalkollision im Schweizer Gotthardtunnel sind zwei Menschen ums Leben gekommen. (Politik, 13.12.2017 - 14:58) weiterlesen...

Sperrung - Schwerer Unfall im Gotthard-Tunnel. Nach ersten Erkenntnissen seien ein Lastwagen und ein Auto zusammengestoßen, zitierte die Schweizer Nachrichtenagentur sda einen Sprecher der Kantonspolizei. Altdorf - Der Schweizer Gotthardtunnel ist nach einem schweren Unfall für den Autoverkehr gesperrt worden. (Politik, 13.12.2017 - 12:12) weiterlesen...

Schweizer Gotthardtunnel nach schwerem Unfall gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen seien ein Lastwagen und ein Auto zusammengestoßen, zitierte die Schweizer Nachrichtenagentur sda einen Sprecher der Kantonspolizei. Nach Angaben des Online-Portals «20 Minuten» wurden bei dem Unfall zwei Menschen getötet. Zudem soll es mehrere Verletzte geben. Der Tunnel dürfte bis zum Nachmittag gesperrt bleiben. Die Polizei riet Reisenden, über den San-Bernardino-Tunnel auszuweichen. Altdorf - Der Schweizer Gotthardtunnel ist nach einem schweren Unfall für den Autoverkehr gesperrt worden. (Politik, 13.12.2017 - 11:42) weiterlesen...