Unwetter, Verkehr

Erst Hitze, dann Donnerwetter: Heftige Unwetter lösen in Deutschland Großeinsätze aus.

20.05.2017 - 15:10:06

Blitze, Schauer, Schlamm - Zug entgleist, Straßen überflutet: Unwetter in Deutschland. Schlammlawinen wälzen sich durch Dorfstraßen. Die Naturgewalt setzt auch Autofahrern, Zug- und Flugreisenden zu.

  • Überflutung - Foto: Johannes Krey

    Feuerwehrleute versuchen die Wassermassen von der überschwemmten Bundesstraße B7 zwischen Weimar und Jena zu beseitigen. Foto: Johannes Krey

  • Zugunfall - Foto: Bodo Schackow

    Acht Personen wurden verletzt, als der Zug entgleiste. Foto: Bodo Schackow

  • Nasser Spaziergang - Foto: Florian Eckl

    Passanten laufen in München durch einen Hagelschauer. Foto: Florian Eckl

  • Zug entgleist - Foto: Bodo Schackow

    Ein entgleister Regionalzug steht an der Zugstrecke Gera-Göschwitz. Foto: Bodo Schackow

  • Hagel - Foto: Florian Eckl

    Zentimetergroße Hagelkörner liegen auf der Abdeckung eines Cabriolets in München. Foto: Florian Eckl

  • Überschwemmung im Kreis Uelzen - Foto: Philipp Schulze

    Der Fluß Ilmenau hat nach starken Regenfällen angrenzende Wiesen überschwemmt. Foto: Philipp Schulze

  • Im Gebüsch - Foto: Strauss-News

    Der Regionalzug war nach dem Unwetter in eine Schlammlawine gefahren und aus dem Gleis gesprungen. Foto: Strauss-News

Überflutung - Foto: Johannes KreyZugunfall - Foto: Bodo SchackowNasser Spaziergang - Foto: Florian EcklZug entgleist - Foto: Bodo SchackowHagel - Foto: Florian EcklÜberschwemmung im Kreis Uelzen - Foto: Philipp SchulzeIm Gebüsch - Foto: Strauss-News

Stadtroda - Ein entgleister Zug, Schlamm auf der Autobahn und ein lahmgelegter Flughafen: Blitze, Stürme und Regenschauer haben in der Nacht zu Samstag in großen Teilen Deutschlands heftig gewütet.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) regnete es auf einem Streifen von Bayern über Thüringen bis Schleswig-Holstein wie aus Kübeln, teils stundenlang. Polizei und Feuerwehr waren vielerorts im Dauereinsatz.

Im Osten Thüringens entgleiste am Freitagabend ein Regionalzug. Er fuhr bei Stadtroda - zwischen Jena und Gera - in eine Lawine aus Schlamm und Geröll. Diese war nach einem Unwetter auf die Gleise gerutscht, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Sieben Menschen wurden beim Unfall leicht verletzt. Der Regionalexpress war von Glauchau (Sachsen) nach Göttingen (Niedersachsen) unterwegs. Die Strecke war wegen der Bergungsarbeiten für Stunden gesperrt.

Ein Unwetter über Hamburg bescherte derweil fast 140 Flugreisenden eine Nacht auf Feldbetten im Flughafen Fuhlsbüttel. «15 Abflüge und 14 Ankünfte von Maschinen mussten gestrichen werden», sagte eine Flughafensprecherin. Von den am Freitagabend gestrichenen Abflügen waren rund 1500 Passagiere betroffen, die meisten seien aber wieder nach Hause gegangen oder hätten in Hotels übernachtet. Zeitweise mussten Passagiere während des Gewitters auch in gerade gelandeten Maschinen ausharren. «Wenn wir Blitzwarnungen haben, dürfen unsere Mitarbeiter nicht aufs Rollfeld und weiter abfertigen, und die Fluggäste dürfen auch nicht aussteigen. Das ist zu gefährlich.»

In Sachsen-Anhalt führten die Regenmassen in der Nacht zum Samstag zu Überschwemmungen. In Bad Bibra nahe Naumburg (Saale) zum Beispiel fielen innerhalb einer Stunde 36 Liter Regen pro Quadratmeter. Schlammlawinen gingen auf Straßen nieder und Keller liefen voll. Die Autobahn 38 bei Querfurt wurde durch den Starkregen überspült. Wegen Schotter auf der Fahrbahn in Richtung Leipzig gab es eine Vollsperrung.

Nach starken Regenfällen in weiten Teilen Deutschlands beginnt die neue Woche laut DWD meist mit sonnigem Wetter. Abgesehen von einigen Schauern entlang dem Alpenrand bleibt es trocken, und es wird von Tag zu Tag wärmer. Im Südwesten und Westen klettern die Temperaturen in den kommenden Tagen auf sommerliche 26 Grad. Aber das Schauer- und Gewitterrisiko nimmt laut Vorhersage im Laufe der Woche etwas zu.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

21 Tote nach Überschwemmungen in Griechenland. Ein Mann sei mit Schlamm bedeckt in einer Garage in der Ortschaft Mandra gefunden worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der dpa. Ein anderer Mann werde noch vermisst. Die Lage in den vorige Woche von Überschwemmungen heimgesuchten Gebieten im Westen Athens bleibt angespannt. Mit Baggern und schwerem Gerät wurde das Geröll von den Straßen geräumt. Die Polizei nahm 13 Personen fest. Sie seien beim Plündern von Geschäften ertappt worden, berichtete das Staatsfernsehen. Athen ? Die Zahl der Todesopfer nach den massiven Überschwemmungen in Griechenland ist auf 21 gestiegen. (Politik, 21.11.2017 - 08:56) weiterlesen...

Überschwemmungen: Athen kündigt Programm zum Wiederaufbau an. Dazu wird die griechische Regierung pro Haushalt und Unternehmen jeweils eine einmalige Soforthilfe von 5000 Euro beziehungsweise 8000 Euro zahlen. Dies kündigte ein Regierungssprecher im Staatsfernsehen an. Nach Abschluss der Kontrollen soll es weitere Wiederaufbauhilfen geben. Nach den bisherigen Kontrollen sind allein im Westen Athens mehr als 1000 Häuser und 250 Unternehmensgebäude beschädigt worden. Athen ? Die von Überschwemmungen zerstörten Dörfer in Griechenland sollen rasch wiederaufgebaut werden. (Politik, 20.11.2017 - 10:56) weiterlesen...

Unter Wasser Unter Wasser: Schwere Regenfälle haben in Griechenland zu Überflutungen geführt und mehrere Menschenleben gefordert. (Media, 16.11.2017 - 11:14) weiterlesen...

Überschwemmungen in Griechenland - Mindestens 15 Tote. Weitere 17 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Betroffen ist vor allem die Küste im Westen Athens. Ministerpräsident Alexis Tsipras ordnete eine Staatstrauer an. Bäche hatten sich nach mehreren Stunden starken Regenfalls in reißende Ströme verwandelt. Viele Landstraßen wurden zerstört. Geröll, Autos, Kühlschränke, Möbel, Baumstämme und Müll versperrten zahlreiche Straßen. Athen - Regenfälle haben in Griechenland den vierten Tag in Folge Schäden angerichtet und mindestens 15 Menschenleben gefordert. (Politik, 15.11.2017 - 19:50) weiterlesen...

Mindestens zehn Tote - Schwere Überschwemmungen in Griechenland. Die Folge: Schwere Regenfälle und Überschwemmungen in Griechenland. Es gibt Tote und Vermisste. Ein enormes Tief setzt sich über dem zentralen Mittelmeer fest. (Politik, 15.11.2017 - 19:07) weiterlesen...

Überschwemmungen in Griechenland - Mindestens zehn Tote. Weitere 13 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Unklar ist, wie viele Menschen noch vermisst werden. Betroffen ist vor allem die Küste im Westen Athens. Eine Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden. Die Feuerwehr rückte mehr als 600 Mal aus, um Menschen zu helfen und Geröll zu beseitigen. Die Urlaubsregion und der Hafen Nea Peramos waren ein Trümmerfeld. Athen - Regenfälle haben in Griechenland den vierten Tag in Folge Schäden angerichtet und mindestens zehn Menschenleben gefordert. (Politik, 15.11.2017 - 15:50) weiterlesen...