Terrorismus, Russland

Einen Tag nach dem Bombenanschlag in der St.

04.04.2017 - 15:30:05

Täter war Kirgise - Mindestens 14 Tote nach Anschlag in Russland. Petersburger Metro kämpfen viele der Opfer noch um ihr Leben.

  • Putin am Anschlagsort - Foto: Dmitri Lovetsky

    Im Gedenken an die Opfer legt Russlands Präsident Putin in St. Petersburg einen Strauß Rosen in der Nähe des Anschlagsorts ab. Foto: Dmitri Lovetsky

  • Zerstörter U-Bahn-Waggon - Foto: Videograb

    Durch die Wucht der Explosion wurden Türen und Fenster des U-Bahn-Waggons zerstört. Foto: Videograb

  • Rettungskräfte vor U-Bahn-Eingang - Foto: Peter Kovalev/TASS/

    Rettungskräfte und ein Polizist am Eingang zur Tekhnologichesky Institut U-Bahnstation. Bei einer Sprengstoffexplosion in der U-Bahn wurden zahlreiche Menschen getötet. Foto: Peter Kovalev/TASS/

  • U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut - Foto: Videograb/dpa

    Opfer der Explosion in der U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut werden von Helfern versorgt. Foto: Videograb/dpa

  • Explosion in der U-Bahn - Foto: Videograb

    Polizist (l) und Fahrgäste vor dem Anschlags-Waggon in der U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut in St.Petersburg. Foto: Videograb

  • Explosion in St. Petersburg - Foto: Peter Kovalev/TASS

    Rettungskräfte und ein Hubschrauber am Moskowski Prospekt beim Eingang zur Tekhnologichesky Institut U-Bahnstation in St. Petersburg. Foto: Peter Kovalev/TASS

  • Explosion in St. Petersburg - Foto: Rettungskräfte an der U-Bahnstation Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) in St. Petersburg. Foto: Videograb

    Rettungskräfte an der U-Bahnstation Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) in St. Petersburg. Foto: Videograb

Putin am Anschlagsort - Foto: Dmitri LovetskyZerstörter U-Bahn-Waggon - Foto: VideograbRettungskräfte vor U-Bahn-Eingang - Foto: Peter Kovalev/TASS/U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut - Foto: Videograb/dpaExplosion in der U-Bahn - Foto: VideograbExplosion in St. Petersburg - Foto: Peter Kovalev/TASSExplosion in St. Petersburg - Foto: Rettungskräfte an der U-Bahnstation Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) in St. Petersburg. Foto: Videograb

. Eine zweite Bombe wurde rechtzeitig entschärft. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terroranschlag aus.

Die U-Bahn hatte noch am Abend ihren Betrieb wieder aufgenommen. Zwei Stationen wurden nach einer anonymen Bombendrohung wieder vorübergehend geschlossen, meldete die Agentur Tass.

Die Ermittler verfolgten bei der Suche nach den Tätern eine Spur nach Zentralasien. Die Identität eines jungen Kirgisen, der mittlerweile russischer Staatsbürger ist, sei geklärt, teilte der Geheimdienst in der Hauptstadt Bischkek mit. Die Behörden bringen ihn mit dem Attentat in Verbindung. Es gab auch Hinweise auf einen Verdächtigen, der aus Kasachstan stammen soll. Der Mann wurde nach Angaben des Außenministeriums in Astana unter den Toten identifiziert.

Der Gouverneur der Stadt, Georgi Poltawtschenko, berichtete zuvor, dass unter den Opfern nur drei Ausländer seien. Die Verwaltungsbehörde bestätigte, dass sie aus Kasachstan, Usbekistan und Weißrussland stammen. Den Angaben des Gouverneurs zufolge sind keine Staatsbürger westlicher Länder unter den Opfern.

Poltawtschenko versprach, die Stadt werde alles tun, um die Sicherheit der Touristen zu garantieren. Im Juni findet unter anderem in St. Petersburg der Confederations Cup und im kommenden Jahr die Fußball-WM statt.

Der Kreml schliesst nicht aus, dass der Bombenanschlag in St. Petersburg auf den Besuch von Präsident Wladimir Putin zielen sollte. «Allein die Tatsache, dass der Terroranschlag verübt wurde, während das Staatsoberhaupt in der Stadt war, zwingt zum Nachdenken», sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Die Theorie über einen Selbstmordattentäter kommentierte er nicht.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilte den «barbarischen und feigen Terroranschlag». UN-Generalsekretär Antonio Guterres drückte den betroffenen Familien sein Mitgefühl aus.

US-Präsident Donald Trump verurteilte nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefonat mit Putin die Tat und bot volle Unterstützung bei der Jagd nach den Tätern an. Er habe zudem den Opfern und ihren Angehörigen sowie dem russischen Volk sein tiefstes Beileid ausgesprochen.

Die Sicherheitsvorkehrungen in St. Petersburg wurden nach dem Anschlag massiv verstärkt. Alle Zugänge zu der U-Bahn werden zusätzlich bewacht, teilte der Metro-Betreiber mit. Zudem werden Busse und Straßenbahnen stärker überprüft.

Die Stadtverwaltung von St. Petersburg rief eine dreitägige Trauer aus. Zahlreiche Menschen stellten vor den Zugängen der U-Bahn-Stationen und in Moskau in der Nähe der Kremlmauer Kerzen auf und legten Blumen für die Opfer nieder.

@ dpa.de

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