Kriminalität, Nordrhein-Westfalen

Ein Paar will in der idyllisch gelegenen Siegaue bei Bonn zelten.

04.04.2017 - 13:14:05

Suche läuft mit Hochdruck - Horrornacht beim Campen - keine Spur von Vergewaltiger. Aber die Nacht wird zum Horror. Die Frau wird von einem Unbekannten vergewaltigt. Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach dem Täter.

Troisdorf - Nach der Vergewaltigung einer jungen Camperin am Wochenende in der Nähe von Bonn fehlt den Ermittlern noch eine entscheidende Spur. «Es gibt keine Festnahme bislang», sagte ein Sprecher der Polizei.

Mit Hochdruck gehe sie etwa 20 Hinweisen nach, die Beamten seien entsprechend mit Teams unterwegs. Nach WDR-Informationen stellten die Fahnder auch DNA-Material des Täters sicher. Experten fertigten nach den detailgenauen Beschreibungen der beiden Opfer ein Phantombild an. Bis zum Mittag veröffentlichte die Polizei keine weiteren Details zur Tatnacht oder dem gesuchten Mann.

Die 23-Jährige und ihr Freund waren in der Nacht zum Sonntag auf einer Wiese in der Siegaue nahe der Bonner Stadtgrenze überfallen worden. Ihr Zelt hatten die beiden unterhalb der Landstraße 269 in der Nähe der Siegfähre aufgestellt.

Der unbekannte Mann habe sich um kurz nach Mitternacht an das Zelt herangeschlichen und die beiden zunächst aufgefordert, ihre Wertgegenstände auszuhändigen. «Danach forderte er die 23-jährige Frau auf, mit nach draußen zu kommen, wo er sich an ihr verging», sagte ein Polizeisprecher. Das Paar bedrohte er mit einem machetenähnlichen größeren Messer, bevor er die Flucht Richtung Rhein ergriff. Die Ermittler nannten nicht alle Details der vom Paar geschilderten Tat.

Der 26 Jahre alte Freund wurde laut der Fahnder ebenfalls von dem Mann massiv bedroht. Nach dessen Flucht alarmierte er Polizei und Rettungskräfte. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag auch einen Hubschrauber und einen Spürhund ein - erfolglos. Die beiden schwer betroffenen Opfer werden seelsorgerisch betreut.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Frau getötet - zehn Jahre alter Sohn ruft Polizei. Ihr zehn Jahre altes Kind habe den Notruf 110 gewählt. Die Beamten fanden die Frau mit Stich- und Schnittverletzungen tot im Hausflur in Bad Oeynhausen. Die Polizei nahm den 36 Jahre alten Lebenspartner, der mit zwei weiteren Kindern im Haus war, wegen Verdachts eines Tötungsdelikts vorläufig fest. Der Tatverdächtige ist nach ersten Erkenntnissen der Vater eines der drei Kinder. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten morgen weitere Angaben machen. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Bad Oeynhausen - Eine 35 Jahre alte Frau ist in Nordrhein-Westfalen getötet worden. (Politik, 19.11.2017 - 11:08) weiterlesen...

Nach mehr als sieben Jahren - Noch immer melden sich Loveparade-Traumatisierte. Auch schwere Fälle sind darunter. Gut sieben Jahre nach dem Loveparade-Unglück kämpfen Überlebende weiterhin mit den Folgen der traumatischen Erlebnisse. (Politik, 19.11.2017 - 10:00) weiterlesen...

Noch immer melden sich Traumatisierte bei Loveparade-Stiftung. Duisburg - Der Loveparade-Stiftung in Duisburg sind in diesem Jahre weitere Fälle von schwer traumatisierten Menschen durch das Gedränge mit 21 Toten bekannt geworden. Einige könnten weiterhin nicht arbeiten und brauchten immer noch Therapien, sagte der Vorstand der «Stiftung Duisburg 24.7.2010», Jürgen Widera. Einige seien ganz aus der Bahn geworfen und hätten ihren Job verloren. In einem Gedränge waren damals 21 Menschen gestorben, mehr als 650 wurden verletzt. Am 8. Dezember beginnt ein Strafprozess gegen zehn Beteiligte von Stadt Duisburg und Veranstalter Lopavent. Noch immer melden sich Traumatisierte bei Loveparade-Stiftung (Politik, 19.11.2017 - 05:50) weiterlesen...

Darknet-Drogenhandel: Polizei findet Stoff in Millionenwert. Ein Spezialeinsatzkommando habe am Morgen seine Wohnungstür eingetreten und ihn festgenommen, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Bei der Aktion seien 200 Kilogramm Drogen im Wert von drei Millionen Euro beschlagnahmt worden. Der mutmaßliche Großdealer habe ein breites Angebot gehabt: synthetische Drogen, Cannabis-Schokotafeln, Kokain und Amphetamine. Er habe den Verkauf über das sogenannte Darknet abgewickelt, einen anonymen Bereich des Internets. Wuppertal - Ein 29-jähriger Niederländer hat Ermittlern zufolge von Wuppertal aus einen weltweiten Drogenhandel betrieben. (Politik, 16.11.2017 - 14:12) weiterlesen...

Höxter-Mordprozess: Angeklagter gesteht Teilschuld. Bei einem der beiden Todesfälle gebe Wilfried W. unterlassene Hilfeleistung zu. Bislang hatte er alle Schuld von sich gewiesen. Außerdem werfe er sich vor, die Gewalt nicht unterbunden zu haben. Über Jahre hinweg sollen Wilfried W. und Angelika W. mehrere Frauen in ein Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen aus Niedersachsen starben infolge der Quälereien. Paderborn - Überraschung im Mordprozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter: Der Angeklagte hat nach Angaben eines Gutachters eine Teilschuld eingestanden. (Politik, 14.11.2017 - 15:12) weiterlesen...

Apotheker: Anwälte greifen vor Gericht Ermittler an. Die Ermittlungsergebnisse seien «unbrauchbar», sagen die Anwälte. Der Apotheker selbst will sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Anklage wirft ihm vor, massenhaft Krebsmedikamente gepanscht zu haben. Mindestens 1000 Krebskranke sollen betroffen sein, allein den gesetzlichen Krankenkassen soll ein Schaden von 56 Millionen Euro entstanden sein. Essen - Im Prozess um angeblich gestreckte Krebsmedikamente haben die Verteidiger des angeklagten Apothekers die Staatsanwaltschaft scharf angegriffen. (Politik, 14.11.2017 - 13:50) weiterlesen...