Prozesse, Terrorismus

Düsseldorf - Ein mutmaßlicher IS-Terrorist aus Gelsenkirchen kann nach einem umfassenden Geständnis auf eine Bewährungsstrafe hoffen.

24.04.2017 - 17:04:06

«Kronzeuge»: Mutmaßlicher IS-Terrorist gesteht. Der 23-jährige ehemalige Medizinstudent steht seit heute in Düsseldorf vor Gericht. Er soll mit seinen Aussagen erheblich dazu beigetragen haben, den mutmaßlichen Stellvertreter der Terrormiliz Islamischer Staat in Deutschland, Abu Walaa, hinter Gitter zu bringen. Den Vorwurf der Bundesanwaltschaft, Mitglied des IS gewesen zu sein, räumte der Deutschtürke beim Prozessauftakt sofort sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Urteil im Verfahren um Entführung von UN-Mitarbeiter erwartet. Einem Syrer werden am Oberlandesgericht Kriegsverbrechen gegen eine humanitäre Organisation, erpresserischer Menschenraub und Freiheitsberaubung vorgehalten. Der Mann kam 2014 als Flüchtling nach Deutschland. Stuttgart - Vier Jahre nach der achtmonatigen Entführung eines kanadischen UN-Mitarbeiters in Syrien wird heute in Stuttgart das Urteil gegen einen seiner mutmaßlichen Peiniger von damals gesprochen. (Politik, 20.09.2017 - 04:48) weiterlesen...

Verhandlungstermine gestrichen - NSU-Prozess verzögert sich wegen neuer Befangenheitsanträge. München - Zwei neue Befangenheitsanträge verzögern den NSU-Prozess. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat daher die Verhandlungstermine an diesem Mittwoch und Donnerstag gestrichen. Der Prozess werde erst am 26. September fortgesetzt, teilte das OLG mit. Verhandlungstermine gestrichen - NSU-Prozess verzögert sich wegen neuer Befangenheitsanträge (Politik, 19.09.2017 - 11:34) weiterlesen...

Neuer Befangenheitsantrag bringt NSU-Prozess ins Stocken. Die Verteidiger des mutmaßlichen Terrorhelfers André E. stellten außerhalb der Hauptverhandlung ein entsprechendes Ablehnungsgesuch, wie ein Justizbeamter mitteilte. Der Prozesstag wurde deshalb abgesagt, weil zunächst ein anderer Senat über den Befangenheitsantrag entscheiden muss. Der Prozess soll nun erst am Mittwoch kommender Woche fortgesetzt werden. Bundesanwalt Herbert Diemer hatte am Dienstag die Höchststrafe für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe gefordert: lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung. München - Ein neuer Befangenheitsantrag verzögert die mit Spannung erwarteten Plädoyers der Nebenkläger im Münchner NSU-Prozess. (Politik, 14.09.2017 - 17:58) weiterlesen...

Münchner Oberlandesgericht - NSU-Prozess: Gericht erlässt Haftbefehl gegen André E.. Doch auf der Zielgerade des NSU-Prozesses muss neben Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben nun auch ein dritter Angeklagter in Untersuchungshaft. Bis zum Plädoyer der Bundesanwaltschaft war er ein freier Mann. (Politik, 13.09.2017 - 20:54) weiterlesen...

NSU-Prozess: Gericht erlässt Haftbefehl gegen André E.. muss in Untersuchungshaft. Das Münchner Oberlandesgericht erließ heute Haftbefehl gegen den 38-Jährigen, dem die Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess Beihilfe zum versuchten Mord vorwirft. Das teilte das Gericht nach mehrstündigen nicht-öffentlichen Beratungen mit. E. galt bis zuletzt als einer der engsten Vertrauten des NSU und der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe. Gestern hatte der Bundesanwalt eine überraschend hohe Haftstrafe von zwölf Jahren für E. gefordert und die sofortige Untersuchungshaft beantragt. München - Der mutmaßliche NSU-Unterstützer André E. (Politik, 13.09.2017 - 20:26) weiterlesen...