Kriminalität, Flüchtlinge

Dresden - Ein Terror-Verdächtiger, der in einer Flüchtlingsunterkunft bei Leipzig festgenommen worden war, soll einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant haben.

11.04.2017 - 12:54:07

Terror-Verdächtiger hatte russische Botschaft im Visier. Das teilte die zuständige Dresdner Staatsanwaltschaft mit. Der 24-jährige Marokkaner ist seit Samstag im Polizeigewahrsam. Haftbefehl sei bislang nicht erlassen worden. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Er soll außerdem für eine Bombendrohung gegen eine Berufsschule in Borsdorf bei Leipzig verantwortlich sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Weiter keine Spur von verschwundenen Flüchtlingen. Würden sie sich nicht innerhalb einer Woche melden, sollten sie zur Fahndung ausgeschrieben werden, sagte ein Sprecher des Landesinnenministeriums in Potsdam. Am Samstagmorgen hatte die Bundespolizei 51 Menschen auf einem Laster auf der A12 nahe Frankfurt (Oder) entdeckt. Sie kamen in die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt. Gestern wurde dort das Verschwinden von 48 der Geflüchteten bemerkt. Potsdam - Der Aufenthaltsort von 48 aus dem brandenburgischen Eisenhüttenstadt verschwundenen irakischen Flüchtlingen ist weiter unklar. (Politik, 19.09.2017 - 18:14) weiterlesen...

Deutsche Seenotretter werden vor Gericht in Italien angehört. Im Anschluss will der Anwalt der Organisation bei einer Pressekonferenz über die Anhörung berichten. Jugend Rettet wird beschuldigt, illegale Migration über das Mittelmeer begünstigt zu haben. Im Zuge der Ermittlungen war Anfang August die «Iuventa» auf Lampedusa durchsucht und anschließend beschlagnahmt worden. Trapani - Die deutsche Hilfsorganisation Jugend Rettet will heute bei einer Anhörung vor Gericht im sizilianischen Trapani die Beschlagnahme des Rettungsschiffs «Iuventa» anfechten. (Politik, 19.09.2017 - 04:52) weiterlesen...

Erstaufnahmestelle: Eingeschleuste Flüchtlinge verschwunden. «Die Zimmer sind leer», sagte Leiter Frank Nürnberger. Wann genau die Flüchtlingsfamilien verschwanden, ist unklar, wie Nürnberger weiter sagte. Es gebe ungesicherte Informationen, wonach die Menschen in Autos mit Bielefelder Kennzeichen eingestiegen seien. Als denkbare Erklärung nannte Nürnberger, dass sie von Verwandten, die bereits in Deutschland seien, abgeholt wurden. Eisenhüttenstadt - Fast alle irakischen Flüchtlinge, die sich in dem im Osten Brandenburgs entdeckten Schleuser-Lastwagen befanden, sind aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt verschwunden. (Politik, 18.09.2017 - 16:16) weiterlesen...

Schleuser-Lkw: Polizei geht von Komplizen auf Ladefläche aus. Ein Syrer habe bei der Befragung widersprüchliche Aussagen gemacht, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin, außerdem habe er als Einziger der Gruppe Dokumente gehabt. Der 26-Jährige soll wie der türkische Fahrer einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Flüchtlinge werden in einer Erstaufnahmeeinrichtung versorgt. Frankfurt (Oder) - Der Fahrer des in Brandenburg gestoppten Schleuser-Lastwagens mit 51 Flüchtlingen an Bord könnte auf der Ladefläche einen Komplizen gehabt haben. (Politik, 17.09.2017 - 11:56) weiterlesen...