Geheimdienste, Internet

Die US-Geheimdienstspionage sorgte für Empörung - und die Worte der Kanzlerin waren klar: «Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht.» Doch im Nebel liegt, was Merkel darüber wusste, dass auch die Deutschen kräftig mitmachten.

16.02.2017 - 12:48:06

NSA-Untersuchungsausschuss - Merkel hält an Absage an Datenspionage unter Freunden fest. Nun sagt sie darüber aus.

  • Merkel mit Handy - Foto: Tim Brakemeier

    Merkels berühmter Satz «Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht» ist Thema im Untersuchungsausschuss. Foto: Tim Brakemeier

  • Merkel im NSA-Ausschuss - Foto: Angela Merkel begrüßt im NSA-Untersuchungsausschuss den Grünen-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele. Foto: Kay Nietfeld

    Angela Merkel begrüßt im NSA-Untersuchungsausschuss den Grünen-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele. Foto: Kay Nietfeld

  • Ganz allein - Foto: Bernd von Jutrczenka

    Ganz allein: Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem NSA-Untersuchungsausschuss. Foto: Bernd von Jutrczenka

Merkel mit Handy - Foto: Tim BrakemeierMerkel im NSA-Ausschuss - Foto: Angela Merkel begrüßt im NSA-Untersuchungsausschuss den Grünen-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele. Foto: Kay NietfeldGanz allein - Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält weiter an ihrem Satz «Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht» aus dem Jahr 2013 fest. «Er hat meine Überzeugung wiedergegeben, die ich davon habe, was Nachrichtendienste tun sollten», sagte die Kanzlerin vor dem NSA-Untersuchungsausschuss.

Sie «habe ja auch nichts gewusst, wissen können», was in dem Bereich in Deutschland gemacht worden sei. Sie habe sich auch nicht damit beschäftigt. «Er (der Satz) schien mir damals eher eine Trivialität aus deutscher Perspektive.» 

Mit dem Satz hatte Merkel 2013 auf den mutmaßlichen Lauschangriff des US-Geheimdienstes NSA auf ihr Handy reagiert. Inzwischen ist allerdings klar, dass auch der Bundesnachrichtendienst (BND) seinerseits über Jahre befreundete Partner, Regierungen sowie Institutionen ausgespäht hat. Die Aufsicht über den BND liegt beim Kanzleramt. Mit Blick auf die BND-eigenen Ausspähungen sagte Merkel, man sei «auf Dinge gestoßen, die gegen diesen Satz verstoßen, deshalb ist er nicht falsch.» 

Die Kanzlerin war zum Abschluss jahrelanger Vernehmungen als Zeugin vor dem Ausschuss geladen. Dabei geht es vor allem um die Frage, was sie wann über die Spähpraxis des BND wusste. 

@ dpa.de

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