Unwetter, Verkehr

Die Auswirkungen von «Xavier» beeinträchtigen weiter den Zugverkehr - einige Strecken bleiben auch am Montag gesperrt.

09.10.2017 - 10:38:05

Nach Sturmtief «Xavier» - Züge rollen wieder von Hamburg nach Berlin. Mehr Zeit einplanen müssen weiter Reisende, die von Berlin nach Hamburg fahren wollen.

Berlin - Vier Tage nach dem Sturm «Xavier» ist die direkte Bahnverbindung zwischen Hamburg und Berlin zumindest einseitig wieder frei. Um kurz nach fünf Uhr sei der erste Zug in Hamburg-Altona abgefahren, sagte ein Bahn-Sprecher am Morgen.

Zwischen Hamburg und Berlin herrsche wieder Regelbetrieb. In der Gegenrichtung von Berlin nach Hamburg leitet die Bahn dagegen weiter über Stendal und Uelzen um. Reisende müssen mit einer Fahrzeitverlängerung von etwa einer Stunde rechnen.

Bis die Strecke wieder in beide Richtung frei sei, könne es noch dauern, sagte der Sprecher. Die Situation an den Bahnhöfen sei aber entspannt. Die meisten Reisenden hätten sich vorher informiert und planten die längeren Reisezeiten ein.

Laut einer Mitteilung der Deutschen Bahn vom Montagvormittag soll der Verkehr auf der Strecke Osnabrück - Hamburg am 10. Oktober wieder starten. Die Strecke Leer - Oldenburg - Bremen bleibt bis zum 11. Oktober gesperrt. Die Züge zwischen Hannover, Braunschweig und Magdeburg fahren wieder auf dem Regelweg. Es könne aber noch zu einzelnen Verspätungen und Zugausfällen kommen.

Die Bahn hatte am Sonntag eine weitere Hauptstrecke freigegeben: Zwischen Hannover und Bremen waren die Schäden beseitigt, der reguläre Fahrplan konnte jedoch nicht sofort eingehalten werden. «Der Betrieb muss erst wieder hochgefahren werden», hieß es. Auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Berlin und Hannover rollten die Züge seit Samstag wieder.

Die durch den Sturm «Xavier» verursachten Schäden seien erheblich, teilte die Bahn mit. Alleine auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg habe es auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern «massive  Beschädigungen» gegeben. Insgesamt habe Sturm «Xavier», der vergangenen Donnerstag vor allem über Nord- und Ostdeutschland tobte, auf rund 1000 Kilometern Bahninfrastruktur beschädigt.

Die Wetteraussichten für Deutschland sind immerhin einigermaßen beruhigend: Neue Regenwolken sorgen zwar für einen trüben und windigen Start in die zweite Oktober-Woche, zumindest droht nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber kein neuer Sturm wie «Xavier».

@ dpa.de

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