Unfälle, Verkehr

Der Winter ist da - und vielerorts in Deutschland gerieten Autofahrer prompt ins Rutschen.

10.12.2017 - 15:56:06

Wintereinbruch - Schnee und Eis behindern Verkehr und sorgen für Unfälle. Am Frankfurter Airport fielen Flüge aus.

Berlin - Schnee und Straßenglätte haben in vielen Teilen Deutschlands zu Unfällen geführt und den Verkehr behindert. In der Nähe von Cuxhaven starb ein Mann bei einem Unfall. Mehrere Menschen verletzten sich, aber oft blieb es bei Blechschäden. Am Frankfurter Flughafen gab es am Sonntag Verspätungen und Flugausfälle, wie die Betreibergesellschaft Fraport mitteilte.

In Niedersachsen gerieten viele Autofahrer wegen Schnee und Glätte am Wochenende ins Rutschen. In der Nähe von Cuxhaven starb am Samstagnachmittag ein Mann, der auf dem Seitenstreifen der Autobahn 27 nach einer Panne auf den Abschleppdienst wartete. Er wurde von einem Wagen angefahren, der auf der teilweise glatten Straße nach rechts abgekommen war.

Im Oberharz wurden in der Nacht zum Sonntag drei Menschen schwer verletzt, als ein Autofahrer auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verlor und frontal gegen einen Baum krachte. Ein 20-Jähriger, der bei Himmelpforten mit seinem Wagen in einen Graben schleuderte, wurde von Ersthelfern so lange über Wasser gehalten, bis Rettungskräfte eintrafen. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

In Nordrhein-Westfalen schneite es heftig, es kam zu hunderten Verkehrsunfällen. Auf der A3 am Kreuz Breitscheid stellte sich in den frühen Morgenstunden am Samstag ein Lastwagen quer und blieb stecken. Die Autobahn blieb bis in den frühen Nachmittag hinein teilweise gesperrt. Die Feuerwehr versorgte wartende Autofahrer.

Nicht nur glatte Fahrbahnen bargen eine Gefahr - auch Bäume stürzten unter der Schneelast um. Allein auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen gab es zwischen Freitagabend und Sonntag nach Angaben der Landesleitstelle mehrere hundert witterungsbedingte Unfälle mit über zehn Verletzten, zwei davon schwer. Wegen umstürzender Bäume und herunterfallender Äste wurde am ganzen Wochenende auch der Wuppertaler Zoo geschlossen, wie die Stadt mitteilte.

Schnee und Eis auf den Straßen verursachten auch in Bayern etliche Unfälle. Neuschnee von bis zu zehn Zentimetern und schneidend kalter Wind machten den Autofahrern zu schaffen. Am kältesten war es mit etwa minus 10 Grad am Wochenende entlang der Alpenränder. In Reit im Winkel maß der Deutsche Wetterdienst (DWD) nachts zeitweise sogar minus 15 Grad. Und von Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, vermeldeten die Meteorologen aus der Nacht zum Sonntag den bislang kältesten Wert dieses Winters: minus 22 Grad.

Schnee und glatte Straßen bremsten am Wochenende auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland oft den Verkehr aus. Bei Bad Kreuznach fielen Eisschollen von einem Lastwagen und beschädigten zwei überholende Autos, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In der Nähe von Montabaur rutschte ein Auto auf eine Kreuzung und stieß dort mit einem anderen Wagen zusammen. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Auch in weiten Teilen Hessens kam es zu Unfällen.

Der betrunkene Fahrer eines Chemielasters war bei Schneeglätte in der Nähe von Forbach in Baden-Württemberg viel zu schnell unterwegs - sein Sattelzug kippte in einer Kurve um. Der Mann blieb unverletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1,4 Promille, wie die Polizei am Samstag mitteilte. In dem Tankauflieger war ein chemischer Stoff, aber kein Gefahrgut.

Ein Mann, der betrunken auf einer Straße im Schwarzwald lag, wurde bei einem Verkehrsunfall am Samstag schwer verletzt. Der Fahrer eines Lieferdienstes hatte nach Polizeiangaben aufgrund der winterlichen Verhältnisse nicht mehr rechtzeitig bremsen können.

Bei starkem Schneefall wagten sich am Sonntag wieder Autofahrer mit Sommerreifen in den Schwarzwald. Die Polizei Freiburg registrierte einige Unfälle auf glatten Straßen. Die Polizei mahnte Autofahrer eindringlich, Winterreifen aufzuziehen. Am Samstag hatten beste Schneeverhältnisse mit Höhen von fast einem Meter Skifahrer an den Feldberg im Schwarzwald gelockt. Ab Montag soll sich laut Vorhersage des DWD kräftiger Regen vom Südwesten bis in den Norden ausbreiten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Unfälle durch Schnee und Glätte - Sturm «Friederike» kommt. Autofahrer kamen heute ins Rutschen, Busse und Lastwagen kippten um, Autobahnen wurden zeitweise gesperrt. Für morgen warnt der Deutsche Wetterdienst vor heftigen Sturmböen sowie Gewittern. In höheren Lagen kann Tief «Friederike» auch Orkanstärke erreichen. Mit schweren Sturmböen bis zu orkanartigen Böen von 90 bis 115 Kilometern pro Stunde muss vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem südlichen Niedersachsen, Nordhessen und Thüringen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Sachsens gerechnet werden. Düsseldorf - Ein Wintereinbruch mit Schnee, Regen und Glätte hat weiten Teilen Deutschlands zu schaffen gemacht - und jetzt zieht auch noch ein Sturm auf. (Politik, 17.01.2018 - 17:46) weiterlesen...

Forderung nach Schulbus-Unfall: mehr Sicherheit für Stehende. «Aktuell ist die Buskonstruktion selbst das Problem. Für Stehende gibt es keine Gurte», sagte Johannes Hübner, Sicherheitsexperte beim Internationalen Bustouristik-Verband, im Radioprogramm SWR Aktuell. Demnach müssen die Sitzplätze in Reisebussen seit 1999 in Deutschland mit Gurten ausgestattet sein. In Linienbussen gilt bis auf die erste Reihe keine Anschnallpflicht. Eberbach - Nach dem Schulbus-Unfall mit mehr als 40 Verletzten in Eberbach bei Heidelberg fordert ein Fachmann mehr Sicherheitsvorkehrungen in den Fahrzeugen. (Politik, 17.01.2018 - 15:46) weiterlesen...

Baden-Württemberg - Nach Schulbus-Unfall: Ermittler suchen nach Ursache. Warum kommt ein Bus von der Straße ab und prallt fast ungebremst gegen eine Hausfassade? Ein Experte fordert indes bessere Sicherheitsvorkehrungen in Bussen. Zeugen befragen, Fahrzeug untersuchen - am Tag nach dem Unfall in Eberbach suchen Ermittler nach Hinweisen. (Politik, 17.01.2018 - 15:36) weiterlesen...

Wintereinbruch: Viele Unfälle durch Schnee und Glätte. Autofahrer kamen heute ins Rutschen, Busse mit Schulkindern und Lastwagen kippten um, Autobahnen wurden zeitweise gesperrt. Für morgen warnt der Deutsche Wetterdienst vor heftigen Sturmböen sowie Gewittern. Mit schweren Sturmböen muss vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem südlichen Niedersachsen, Nordhessen und Thüringen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Sachsens gerechnet werden. In höheren Lagen kann Tief «Friederike» auch Orkanstärke erreichen. Düsseldorf - Ein Wintereinbruch mit Schnee, Regen und Glätte macht weiten Teilen Deutschlands zu schaffen - und jetzt zieht auch noch ein Sturm auf. (Politik, 17.01.2018 - 14:18) weiterlesen...

Massenkarambolage im Schneegestöber auf A93. Die Wagen, darunter zwei Laster, seien in der Nähe von Bad Abbach bei Schneegestöber ineinander geraten, sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Regensburg für die Bergungsarbeiten gesperrt. Bad Abbach - Bei einer Massenkarambolage mit 15 Fahrzeugen sind heute auf der A 93 in Bayern drei Menschen leicht verletzt worden. (Politik, 17.01.2018 - 13:54) weiterlesen...

Schnee und Glätte treffen Berufsverkehr - Sturm folgt. Autofahrer vor allem im Norden, Westen und in der Mitte Deutschlands kamen ins Rutschen, Busse mit Schulkindern und Lastwagen kippten um, Autobahnen wurden zeitweise gesperrt. Für den Donnerstag warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Sturmböen sowie Gewittern. In höheren Lagen kann Tief «Friederike» auch Orkanstärke erreichen. Die Deutsche Bahn warnte ihre Fahrgäste im Internet vor möglichen Einschränkungen im Südwesten wegen möglicher orkanartiger Stürme am Mittwoch und Donnerstag. Berlin - Schnee, Regen und Eisglätte haben den Berufsverkehr in vielen Teilen Deutschlands getroffen. (Politik, 17.01.2018 - 12:44) weiterlesen...