Terrorismus, U-Ausschuss-Chef

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Clemens Binninger (CDU), geht davon aus, dass der Nationalsozialistische Untergrund auch Ziele in Berlin im Visier hatte.

10.10.2016 - 15:16:20

U-Ausschuss-Chef: NSU hatte Ziele in Berlin im Visier

"Der Hinweis auf den Aufenthalt von Mundlos und Z. in Berlin im Jahr 2000 ist nicht neu und wurde bereits durch den ersten NSU-Ausschuss herausgearbeitet", sagte er der "Berliner Zeitung" (Online-Ausgabe) auf zuletzt erneut aufgetauchte Hinweise. "Hinweisgeber war damals ein im Objektschutz eingesetzter Polizeibeamter, der sich nach der Fernsehfahndung in der Sendung "Kripo live" gemeldet hatte und die beiden in einem Restaurant gegenüber der Synagoge gesehen haben wollte. Der Hinweis wurde durch das Landeskriminalamt Berlin als glaubhaft eingeschätzt." Bei den 1998 und 2002 gezündeten Sprengsätzen sei es so gewesen, "dass nach dem 4. November 2011 durch das Bundeskriminalamt bundesweit Sprengstoffanschläge ausgewertet wurden, um mögliche Zusammenhänge zum NSU zu erkennen. Ich gehe davon aus, dass die Faktenlage bislang nicht ausgereicht hat, um diese Taten dem NSU zuzuordnen. Ausschließen kann man es aber auch nicht." Binninger fügte hinzu, er könne den Appell des ehemaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Berlin, Andreas Nachama, gut verstehen. Nachama hatte gefordert, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Z., noch einmal zu den Vorgängen in Berlin zu befragen. "Z. könnte Licht ins Dunkel bringen", so der CDU-Politiker. "Nach ihrem bisherigen Aussageverhalten vor Gericht habe ich da aber wenig Hoffnung."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

BKA-Akten: Amri nahm Alexanderplatz als Anschlagsort ins Visier Der Berlin-Attentäter Anis Amri hatte neben dem Breitscheidplatz auch den Alexanderplatz und den Bereich am Berliner Dom als mögliche Anschlagziele im Visier. (Politik, 15.12.2017 - 05:01) weiterlesen...

BKA-Akten: Islamist hatte am Tag des Anschlags Kontakt zu Anis Amri Mindestens einer der mutmaßlichen Islamisten, deren Berliner Wohnungen am Donnerstag von der Polizei durchsucht wurden, hatte am Tag des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt Kontakt zum Attentäter Anis Amri. (Politik, 14.12.2017 - 17:34) weiterlesen...

Generalbundesanwalt will härter gegen IS-Frauen vorgehen Die Bundesanwaltschaft will härter gegen Frauen vorgehen, die sich der Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staates angeschlossen haben - auch wenn sie nicht gekämpft haben. (Politik, 14.12.2017 - 17:21) weiterlesen...

Mehrere Festnahmen bei Islamisten-Razzia in Berlin In Berlin hat es am Donnerstagmorgen eine Razzia im Islamistenmileu gegeben, dabei wurden mehrere Personen festgenommen. (Politik, 14.12.2017 - 08:53) weiterlesen...

Opferbeauftragter Beck will höhere Entschädigungen für Terroropfer Der Beauftragte für die Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz, Kurt Beck (SPD), hat gefordert, die Entschädigungen für Opfer und Hinterbliebenen "deutlich" zu erhöhen. (Politik, 13.12.2017 - 07:53) weiterlesen...

Beck: Ärger der Breitscheidplatz-Hinterbliebenen verständlich Der Beauftragte der Bundesregierung für die Opfer und Hinterbliebenen des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt Kurt Beck (SPD) hat Verständnis für die Kritik am Umgang der Bundeskanzlerin mit den Angehörigen der Anschlagsopfer geäußert. (Politik, 12.12.2017 - 19:36) weiterlesen...