Terrorismus, Russland

Der Schock in St.

04.04.2017 - 08:07:22

Bomben in der U-Bahn - Sicherheit in St. Petersburg nach Anschlag erhöht. Petersburg sitzt tief: Unbekannte deponieren Bomben in der U-Bahn, bei einer Explosion sterben mindestens elf Menschen. Noch ist vieles unklar.

  • Putin am Anschlagsort - Foto: Dmitri Lovetsky

    Im Gedenken an die Opfer legt Russlands Präsident Putin in St. Petersburg einen Strauß Rosen in der Nähe des Anschlagsorts ab. Foto: Dmitri Lovetsky

  • Zerstörter U-Bahn-Waggon - Foto: Videograb

    Durch die Wucht der Explosion wurden Türen und Fenster des U-Bahn-Waggons zerstört. Foto: Videograb

  • Rettungskräfte vor U-Bahn-Eingang - Foto: Peter Kovalev/TASS/

    Rettungskräfte und ein Polizist am Eingang zur Tekhnologichesky Institut U-Bahnstation. Bei einer Sprengstoffexplosion in der U-Bahn wurden zahlreiche Menschen getötet. Foto: Peter Kovalev/TASS/

  • U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut - Foto: Videograb/dpa

    Opfer der Explosion in der U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut werden von Helfern versorgt. Foto: Videograb/dpa

  • Explosion in der U-Bahn - Foto: Videograb

    Polizist (l) und Fahrgäste vor dem Anschlags-Waggon in der U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut in St.Petersburg. Foto: Videograb

  • Explosion in St. Petersburg - Foto: Peter Kovalev/TASS

    Rettungskräfte und ein Hubschrauber am Moskowski Prospekt beim Eingang zur Tekhnologichesky Institut U-Bahnstation in St. Petersburg. Foto: Peter Kovalev/TASS

  • Explosion in St. Petersburg - Foto: Rettungskräfte an der U-Bahnstation Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) in St. Petersburg. Foto: Videograb

    Rettungskräfte an der U-Bahnstation Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) in St. Petersburg. Foto: Videograb

Putin am Anschlagsort - Foto: Dmitri LovetskyZerstörter U-Bahn-Waggon - Foto: VideograbRettungskräfte vor U-Bahn-Eingang - Foto: Peter Kovalev/TASS/U-Bahnstation Tekhnologichesky Institut - Foto: Videograb/dpaExplosion in der U-Bahn - Foto: VideograbExplosion in St. Petersburg - Foto: Peter Kovalev/TASSExplosion in St. Petersburg - Foto: Rettungskräfte an der U-Bahnstation Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) in St. Petersburg. Foto: Videograb

St. Petersburg - Ein Bombenanschlag in der U-Bahn der russischen Millionenmetropole St. Petersburg mit mindestens elf Toten hat weltweit Entsetzen und Anteilnahme ausgelöst.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilte am Montagabend (Ortszeit) den «barbarischen und feigen Terroranschlag». UN-Generalsekretär Antonio Guterres drückte den betroffenen Familien sein tiefes Mitgefühl aus. «Die Verantwortlichen dieser schrecklichen Tat müssen zur Rechenschaft gezogen werden», teilte sein Sprecher mit.

Zwischen zwei U-Bahnhöfen war am Montag in einem Zug ein Sprengsatz explodiert. Mindestens elf Menschen starben, von den rund 50 Verletzten waren am Dienstag den Angaben zufolge noch mehrere in kritischem Zustand. Eine zweite Bombe wurde rechtzeitig entschärft. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terroranschlag aus.

Die Suche nach den Tätern läuft weiter auf Hochtouren. Bei einem der Täter soll es sich nach Medienberichten um einen Mann aus Zentralasien handeln. «Es gibt eine Version, nach der die Bombe von einem Selbstmordattentäter getragen wurde», sagte eine Quelle innerhalb der Sicherheitsbehörden der Agentur Interfax. Nach bisherigen Kenntnisstand soll der Mann 23 Jahre alt sein und radikal-islamistische Verbindungen haben. Zunächst hatte es geheißen, dass der Anschlag nicht von einem Selbstmordattentäter verübt worden sei.

US-Präsident Donald Trump verurteilte nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefonat mit Putin die Tat und bot volle Unterstützung bei der Jagd nach den Tätern an. Er habe zudem den Opfern und ihren Angehörigen sowie dem russischen Volk sein tiefstes Beileid ausgesprochen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich in einem Kondolenztelegramm an Putin über die Attacke entsetzt gezeigt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärte in Berlin: «Mit Entsetzen und Trauer verfolge ich die Nachrichten aus St. Petersburg, wo ein zur Explosion gebrachter Sprengsatz zahlreiche Tote gefordert hat.»

Die Sicherheitsvorkehrungen in St. Petersburg wurden nach dem Anschlag massiv verstärkt. Alle Zugänge zu den U-Bahnen würden zusätzlich bewacht, teilte der Metro-Betreiber mit. Zudem würden Busse und Straßenbahnen stärker überprüft.

Wenige Stunden nach dem Anschlag nahmen die U-Bahnen ihren Betrieb wieder auf. Die Metro der Linie 2, auf der es zu der Explosion kam, werde zunächst jedoch nur einige Stationen anfahren, teilte der U-Bahn-Betreiber der Agentur Interfax zufolge mit. Für weitere Ermittlungen bleibe auch eine zweite U-Bahn-Station gesperrt. Auch in der Hauptstadt Moskau patrouillieren zahlreiche Polizisten an den Flughäfen, Bahnhöfen und in den Metro-Stationen.

Präsident Putin, der am Abend rote Rosen am Eingang der Metrostation Technisches Institut ablegte, sei über alle Entwicklungen informiert, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Putin hielt sich zur Zeit des Anschlages in St. Petersburg auf, war aber nicht gefährdet. Die Theorie über einen Selbstmordattentäter kommentierte er nicht.

Die Stadtverwaltung von St. Petersburg rief eine dreitägige Trauer aus. Zahlreiche Menschen stellten vor den Zugängen der U-Bahn-Stationen und in Moskau in der Nähe der Kremlmauer Kerzen auf und legten Blumen für die Opfer nieder.

@ dpa.de

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