Deutschland, Brennpunkte

Der bisherige Hitzerekord des Jahres wurde am Samstag geknackt - und am Sonntag gleich wieder überboten.

29.05.2017 - 07:56:05

Es bleibt heiß - Temperaturrekord vom Sonntag kippelt schon. Aber auch dieser wackelt schon.

Offenbach - Heiß, heißer, Montag? Am Sonntag ist in einigen Teilen Deutschlands der Hitzerekord für das bisherige Jahr geknackt worden - und die Temperaturen sollen weiter steigen.

«Da dürfte es noch einen Tick heißer werden. Die 35-Grad-Marke könnte geknackt werden», sagte Thore Hansen vom Deutschen Wetterdienst. Nur im Norden bleibt es wohl etwas kühler.

Doch am Montagabend könnte es ordentlich blitzen und krachen. Der DWD rechnete mit kräftigen Gewittern, örtlich drohe sogar Unwettergefahr. Das gilt vor allem von Nordrhein-Westfalen und dem südlichen Niedersachsen bis nach Brandenburg und Sachsen.

Am Wochenende war es im Westen und Südwesten besonders heiß, den Rekord knackte Trier. Das Thermometer stieg laut DWD an der Station Petrisberg auf 34,3 Grad. Auf Platz zwei der Hitze-Rangliste landete Saarbrücken-Burbach mit 34,2 Grad. Auf Position drei folgte Trier-Zewen mit 33,6 Grad. «Das ist selbst für Ende Mai schon sehr warm», sagte Hansen. Am Samstag schwitzten die Menschen am meisten in Nordrhein-Westfalen - in Heinsberg-Schleiden zeigte das Thermometer 32,9 Grad.

Zigtausende Menschen zog es bei dem hochsommerlichen Wetter an Strände, Seen und in Freibäder. Dabei kam es auch zu schweren Unfällen. In Baden-Württemberg ertranken zwei Männer. Ein 27 Jahre alter Student starb nach Polizeiangaben am Sonntag in einem Mannheimer Badesee, nach dem er von einem Steg gesprungen war. Bereits am Samstag war im Breitenauer See nahe Heilbronn ein 36-Jähriger ums Leben gekommen. In Thüringen starb ein 52 Jahre alter Mann in einem Badesee bei Krölpa.

Mehrere Kinder konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Im thüringischen Waltershausen holte ein Schwimmmeister zwei 5 und 6 Jahre alte Kinder aus dem Becken, die dort allem Anschein nach leblos trieben. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Im baden-württembergischen Seelbach wurde eine Zweijährige in einem Freibad bäuchlings im Wasser treibend entdeckt, sie musste wiederbelebt werden. Wie die Polizei weiter berichtete, war die Zweijährige dann aber ansprechbar und wurde in eine Klinik geflogen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Sturmböen fegen über Deutschland - Bahnstrecken gesperrt. Allein in München gab es in sechs Stunden mehr als 60 Unwettereinsätze, teilte die Feuerwehr mit. In Germering bei Fürstenfeldbruck rissen Sturmböen am Morgen einen Baukran um. Wegen eines umgestürzten Baumes in der Oberleitung bei Gessertshausen nahe Augsburg musste die Deutsche Bahn den Fernverkehr auf der Strecke zwischen Augsburg und Ulm zeitweise unterbrechen. Auch in Baden-Württemberg traf es Bahnreisende. München - Heftige Sturmböen sind über weite Teile Deutschlands gefegt und haben vielerorts Schäden hinterlassen. (Politik, 14.12.2017 - 16:56) weiterlesen...

Schnee am Wochenende? - Regen, Matsch, Schnee: Wetter bleibt ungemütlich. Zum Wochenende hin könnte der Winter im ganzen Land zurückkehren. Offen ist, ob sich der Neuschnee bis Weihnachten hält. Das Wetter in Deutschland bleibt durchwachsen. (Politik, 14.12.2017 - 08:02) weiterlesen...

Nach Wintereinbruch - Auf Schnee folgt Regen - Meteorologen warnen vor Sturmböen. Die Lage auf den Straßen beruhigte sich. An manchen Flüssen wird beobachtet, ob es Hochwasser geben könnte. In den nächsten Tagen wird das Wetter wechselhaft, windig und nass. (Politik, 12.12.2017 - 13:58) weiterlesen...

Nach Wintereinbruch - Wetter bleibt ungemütlich. Nun taut der Schnee - Hochwasser droht. Grund zur Freude haben nur Atomkraftgegner im Süden. Der Wintereinbruch hat deutschen Straßen zum Wochenstart chaotische Zustände beschert. (Politik, 12.12.2017 - 09:44) weiterlesen...

Wetterdienst gibt nach Schnee-Chaos Entwarnung. Zwar bleibe es in Deutschland auch in den kommenden Tagen wechselhaft, doch mit größeren Schneefällen sei nicht mehr zu rechnen. Autofahrer sollten dennoch vorsichtig sein. In tieferen Lagen kann es wegen überfrierender Nässe weiterhin glatt sein. Oberhalb von 400 Metern hält sich der Winter. Dort schneit es auch am morgen noch. Am Mittwoch steigt die Schneefallgrenze dann auf rund 700 Meter an. Offenbach - Nach dem Wintereinbruch vom Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst vorerst Entwarnung gegeben. (Politik, 11.12.2017 - 12:52) weiterlesen...

Hochwasser erwartet - Nachwirkungen von Schneechaos ebben langsam ab. Am Frankfurter Flughafen müssen 200 gestrandete Reisende übernachten. Einige Schnellzüge sind weiter ausgebremst. Schnee und Glätte lassen Deutschland nur nach und nach aus dem Klammergriff. (Politik, 11.12.2017 - 12:48) weiterlesen...