Wahlen, Neuer

Der 19.

25.09.2017 - 05:40:29

Neuer Bundestag hat 709 Sitze - 78 mehr als bisher

Deutsche Bundestag wird 709 Sitze haben und damit 78 mehr als bisher. Das teilte der Bundeswahlleiter am frühen Montagmorgen mit. Die Union bekommt demnach 246 Sitze, die SPD 153, die Linke 69, die Grünen 67, die FDP 80 und die AfD 94 Sitze.

Nach Anteilswerten kommen CDU und CSU zusammen auf 32,9 Prozent, die SPD auf 20,5 Prozent. Die Linken erreichen 9,2 Prozent, die Grünen 8,9 Prozent, die FDP 10,7 Prozent, die AfD 12,6 Prozent. Unter den "sonstigen Parteien" kommen die Freien Wähler und die Satire-Partei "Die PARTEI" auf jeweils 1,0 Prozent, gefolgt von der Tierschutzpartei mit 0,8 Prozent. Die Piraten erreichen nur noch 0,4 Prozent - ebenso wie die NPD. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2 Prozent - der höchste Wert seit 2005. Nachdem SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Abend angekündigt hatte, dass die SPD nicht zu Koalitionsverhandlungen bereit sei, läuft alles auf ein "Jamaika"-Bündnis aus Union, FDP und Grünen hinaus.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Reporter ohne Grenzen fürchtet Machtkonzentration in Tschechien Die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) hat vor der Gefahr einer Konzentration von Regierungs- und Medienmacht nach der kommenden Parlamentswahl in Tschechien gewarnt. (Politik, 19.10.2017 - 16:06) weiterlesen...

Politologe: Bayerische Landtagswahl belastet Jamaika-Gespräche Der Politikwissenschaftler Thorsten Faas glaubt, dass die 2018 anstehende Landtagswahl in Bayern die Gespräche über eine Jamaika-Koalition schwieriger macht. (Politik, 19.10.2017 - 10:01) weiterlesen...

Forsa: Wahlabsichten vor Jamaika-Sondierungen unverändert Die Wahlabsichten der Deutschen haben sich laut einer Forsa-Umfrage vor den Sondierungen für eine mögliche Jamaika-Koalition von CDU/CSU, FDP und Grünen nicht verändert. (Politik, 18.10.2017 - 08:50) weiterlesen...

FDP-Chef kann sich Jamaika-Koalition in Niedersachsen vorstellen FDP-Chef Christian Lindner kann sich eine Jamaika-Koalition in Niedersachsen vorstellen. (Politik, 17.10.2017 - 10:32) weiterlesen...

Mittelstandsunion will schonungslose Wahlanalyse Carsten Linnemann (CDU), Vorsitzender der Mittelstand- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU, fordert nach den schweren Verlusten der Union bei der Bundestagswahl und der CDU-Schlappe bei der Landtagswahl in Niedersachsen "eine schonungslose Wahlanalyse". (Politik, 17.10.2017 - 05:01) weiterlesen...

Schäfer-Gümbel: Oppositionsentscheidung führte zu SPD-Wahlsieg in Niedersachsen Das gute Abschneiden der SPD bei der niedersächsischen Landtagswahl hat nach Ansicht von SPD-Bundes-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel seine Ursache im Ausschluss einer neuen großen Koalition nach der Bundestagswahl wie auch dem innerparteilichen Umgang der Sozialdemokraten mit der Wahlniederlage. (Politik, 16.10.2017 - 20:43) weiterlesen...