Steuern, Parteien

Das Steuerkonzept der Union erhält von führenden Ökonomen bessere Noten als die SPD-Steuerpläne.

04.07.2017 - 07:42:32

Top-Ökonomen geben Union bei Steuern bessere Noten als SPD

"Im Bereich der mittleren und höheren Einkommen hat die persönliche Einkommensbelastung bereits jetzt ein Niveau von circa 50 Prozent erreicht", sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Eine aufkommensneutrale Umverteilung würde sie weiter steigern, was kaum sinnvoll sein dürfte", sagte der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats der Bundesregierung.

Auch Ifo-Chef Clemens Fuest kritisierte die von der SPD geplante Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab zu versteuernden Einkommen von 76.000 Euro. "Das hat zwei Nachteile: Erstens geraten damit bereits Facharbeiter oder gut, aber nicht sehr gut verdienende Akademiker in den Bereich hoher Grenzsteuersätze", sagte Fuest. "Zweitens können sich für mittelständische Personengesellschaften wachsende Steuerlasten ergeben, die Investitionen in Deutschland schaden und Anreize verstärken, Gewinne ins Ausland zu verlagern", sagte der Chef des Münchner Ifo-Instituts. "Diese Nachteile vermeidet das Programm der Union, das auf höhere Grenzsteuersätze verzichtet", sagte Fuest.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Trump bei Steuerreform kurz vor dem Ziel. Die Republikaner in Senat und Abgeordnetenhaus haben sich am Freitag auf einen Kompromissentwurf geeinigt und offenbar genügend Stimmen zusammen, um ihn in der kommenden Woche im Kongress zu verabschieden. Damit könnte Trump das Paket mit Steuersenkungen im Umfang von knapp 1,5 Billionen Dollar noch vor Weihnachten unterzeichnen. Die erste Abstimmung ist für Dienstag im Abgeordnetenhaus geplant. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump steht mit seinen Plänen für eine Steuerreform kurz vor dem Ziel - und damit vor der wohl größten Errungenschaft seiner bisherigen Amtszeit. (Wirtschaft, 17.12.2017 - 14:55) weiterlesen...

Weil fordert Milliardeninvestitionen in Wohnungsbau und Pflege. Viele Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen fänden keinen bezahlbaren Wohnraum mehr. "Es wäre verantwortungslos, wenn der Bund hier nichts täte", sagte der SPD-Politiker der "Welt am Sonntag". BERLIN - Eine künftige Bundesregierung muss aus Sicht des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil Milliarden in den Wohnungsbau, die Integration von Migranten sowie Gesundheit und Pflege investieren. (Wirtschaft, 17.12.2017 - 14:33) weiterlesen...

Behörde: Amazon legt Steuerstreit in Italien mit Millionenzahlung bei. Dies teilte die zuständige Agenzia delle Entrate am Freitag mit. Die Vereinbarung werde die laufenden Steuerermittlungen von Staatsanwälten in Mailand sowie bei der Finanzpolizei beenden. Diese hätten sich auf den Zeitraum von 2011 bis 2015 erstreckt, hieß es. ROM - Der Online-Versandhandelskonzern Amazon will nach Angaben der italienischen Steuerbehörde seinen Streit mit Rom mit einer Zahlung von 100 Millionen Euro beilegen. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 21:00) weiterlesen...

Luxemburg widerspricht EU-Kommission wegen Amazon-Steuern. Die Regierung beschloss nach Mitteilung vom Freitag, Widerspruch gegen die Aufforderung der Kommission einzulegen, die von Amazon nicht gezahlten Steuern jetzt einzutreiben. "Dieser Einspruch dient dazu, Rechtssicherheit herzustellen", heißt es in der Mitteilung der Regierung. LUXEMBURG - Luxemburg wird den Streit mit der EU-Kommission um eine Steuerforderung in Höhe von 250 Millionen Euro gegen den Internethändler Amazon vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) tragen. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 13:38) weiterlesen...

SPD entscheidet über Sondierung - Dobrindt blockt SPD-Anliegen ab (Wirtschaft, 15.12.2017 - 07:32) weiterlesen...

Luxemburgs Premierminister will Digitalwirtschaft nicht nach Umsatz besteuern. "Es ist wichtig, dass wir das Spiel der Globalisierung mit den gleichen Regeln spielen, die für alle gelten", sagte Bettel der Deutschen Presse-Agentur. Über die Besteuerung der Digitalwirtschaft nach Umsatz statt nach Gewinn müsse die 35 Mitglieder zählende Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entscheiden. Auch die USA zählen zu den Mitgliedern. LUXEMBURG - Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel lehnt eine Besteuerung des Umsatzes großer Internet-Unternehmen ab. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 06:33) weiterlesen...