Migration, Flüchtlinge

Calais - Die Auflösung des illegalen Flüchtlingslagers im nordfranzösischen Calais ist entgegen den Befürchtungen ruhig angelaufen.

24.10.2016 - 18:20:05

Räumung in Calais startet ohne größere Proteste. Bis zum Mittag wurden nach Angaben der Behörden etwa 700 Menschen mit Bussen in andere Regionen des Landes gebracht. Innenminister Bernard Cazeneuve zog eine positive Zwischenbilanz der Aktion: «Wir möchten, dass sie ruhig und beherrscht abläuft. Das ist im Augenblick der Fall.» In der wilden Zelt- und Hüttensiedlung, die unter dem Namen «Dschungel» bekannt geworden war, hatten zuletzt etwa 6500 Menschen gelebt. Die meisten kamen aus Ländern wie Afghanistan, Äthiopien, Eritrea und dem Sudan.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

«Unklare Datenlage» - Innenressort: Keine belegbaren Zahlen zu Familiennachzug. Bei der Frage nach dem Nachzugsfaktor winkt das Innenministerium aber ab - unter Verweis auf eine unklare Datenlage. Die Linke sieht dahinter Taktik. Das Außenministerium und auch die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit haben jede Menge Zahlen zum Familiennachzug. (Politik, 20.10.2017 - 07:52) weiterlesen...

Innenressort: Keine belegbaren Zahlen zu Familiennachzug. «Wissenschaftlich belegbare Zahlen, wie viele Familienangehörige der Kernfamilie im Schnitt zu einem in Deutschland anerkannten international Schutzberechtigten nachziehen, gibt es nicht», erklärte das Innenressort auf eine schriftliche Frage der Linke-Abgeordneten Ulla Jelpke. Jelpke warf dem Innenressort vor, es stelle sich «dumm» bei diesem zentralen Thema. Berlin - Das Bundesinnenministerium sieht sich nicht in der Lage, den absehbaren Familiennachzug von syrischen und irakischen Flüchtlingen zu beziffern. (Politik, 20.10.2017 - 07:14) weiterlesen...

«Keine Sicherheitslücken» - Länder wollen kriminelle Zuwanderer schneller abschieben. Zuständig für Abschiebungen sind die Länder. Sie wollen insbesondere Straftäter sofort abschieben. Zehntausende abgelehnte Asylbewerber sind rechtlich verpflichtet, Deutschland zu verlassen. (Politik, 19.10.2017 - 15:16) weiterlesen...

CSU fordert deutlich mehr Abschiebehaftplätze in Deutschland. «Bis zum Jahresende 2017 müssen die Länder die Anzahl ihrer Abschiebehaftplätze drastisch erhöhen», sagte CSU-Innenexperte Stephan Mayer der «Bild». «Wir müssen von derzeit 400 auf mindestens 1200 Haftplätze insgesamt kommen. Ansonsten werden wir die rund 230 000 Ausreisepflichtigen in Deutschland nie abschieben können», so Mayer. Ähnlich hatte sich Unionsfraktionschef Volker Kauder geäußert. Für die Durchsetzung der Ausreisepflicht sind die Länder zuständig. Berlin - Angesichts der sinkenden Zahl von Abschiebungen fordert die CSU eine Verdreifachung der Abschiebehaftplätze. (Politik, 19.10.2017 - 04:52) weiterlesen...

Länder für härteren Kurs bei Abschiebung krimineller Zuwanderer. «Bei Asylbegehrenden, die Straftaten begangen haben, ist der Bund gefragt», sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der «Bild»-Zeitung. «Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss in solchen Fällen unverzüglich prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wonach der Schutzanspruch verwirkt wird». Berlin - In der Diskussion um den Umgang mit straffällig gewordenen Zuwanderern fordern Ministerpräsidenten und Innenminister der Länder mehr Unterstützung von der Bundesregierung. (Politik, 19.10.2017 - 04:16) weiterlesen...

Dreyer: Arbeitsmarktchancen für Ausreisepflichtige verbessern. Die Menschen, die jahrelang in Deutschland lebten, müssten auch ein Recht haben, arbeiten zu gehen, sagte die SPD-Politikerin der dpa vor der in Saarbrücken beginnenden Ministerpräsidentenkonferenz. Vorbild sei ein entsprechendes kanadisches Modell. Dort lasse man Asylsuchende, die noch keinen Bescheid haben, in Sprachkursen und Arbeitsmaßnahmen schulen. «Das sollten wir auch für Deutschland prüfen», so Dreyer. Berlin - Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer hat sich dafür ausgesprochen, ausreisepflichtigen, aber geduldeten Migranten den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. (Politik, 19.10.2017 - 00:22) weiterlesen...