International, Konflikte

Bonn - Deutschland und Frankreich haben die Erwartungen an die neue Runde der Syrien-Friedensgespräche in Genf gedämpft.

17.02.2017 - 10:48:05

Friedensgespräche - Syrien: Gabriel erteilt «Parallelverhandlungen» Absage. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte bei der G20-Außenministerkonferenz in Bonn, man müsse diesmal «eine gehörige Portion Realismus mitbringen».

  • G20-Außenministertreffen in Bonn - Foto: Rolf Vennenbernd

    Im World Conference Center in Bonn treffen sich die Außenminister der G20-Staaten. Foto: Rolf Vennenbernd

  • Treffen in Bonn - Foto: Michael Probst

    Der chinesischen Außenminister Wang Yi (R) und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel beim Treffen der G20-Außenminister. Foto: Michael Probst

  • Absicherung - Foto: Federico Gambarini

    Polizisten sichern das World Conference Center in Bonn. Foto: Federico Gambarini

  • G20-Außenministertreffen - Foto: Rolf Vennenbernd

    Das Logo "G20 Germany 2017" leuchtet vor dem Ort des Treffens, dem World Conference Center in Bonn. Foto: Rolf Vennenbernd

  • US-Außenminister Tillerson - Foto: Federico Gambarini

    Er ist der Neue: US-Außenminister Rex Tillerson kommt zum Treffen der G20-Außenminister in. Foto: Federico Gambarini

  • Tillerson und Lawrow in Bonn - Foto: Oliver Berg

    US-Außenminister Rex Tillerson (l) und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow stehen Schulter an Schulter beim G20-Außenministertreffen in Bonn. Foto: Oliver Berg

G20-Außenministertreffen in Bonn - Foto: Rolf VennenberndTreffen in Bonn - Foto: Michael ProbstAbsicherung - Foto: Federico GambariniG20-Außenministertreffen - Foto: Rolf VennenberndUS-Außenminister Tillerson - Foto: Federico GambariniTillerson und Lawrow in Bonn - Foto: Oliver Berg

Zugleich betonte er mit Blick auf die Syrien-Gespräche in Kasachstan, «dass es keine Parallelverhandlungen geben darf». 

Eine weitere Runde der Friedensgespräche unter dem Dach der Vereinten Nationen soll am kommenden Donnerstag in Genf beginnen. Dabei soll es um Pläne für eine Übergangsregierung, eine neue Verfassung und Wahlen gehen.

Bei den Syrien-Gesprächen in Kasachstan spielt Russland eine führende Rolle. In der kasachischen Hauptstadt Astana war es diese Woche vor allem darum gegangen, wie die brüchige Waffenruhe kontrolliert werden kann. Russische Bestrebungen, dieses Forum auch für politische Verhandlungen zu nutzen, scheiterte bislang am Widerstand der Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. 

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault sagte mit Blick auf die Genfer Verhandlungsrunde: «Man soll die Schwierigkeit und die Gefahr nicht unterschätzen.» Er warnte Russland und Iran, zu glauben, die Assad-Regierung werde eines Tages wieder das gesamte Staatsgebiet unter seine Kontrolle bringen. An dem Gespräch in Bonn nahmen die USA, mehrere EU-Staaten, die Türkei sowie mehrere arabische Staaten teil.

@ dpa.de

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