International, Migration

Bern - Regierungen in Europa und Afrika wollen gemeinsam dafür sorgen, dass Migranten und Flüchtlinge nicht mehr ausgebeutet werden.

13.11.2017 - 13:32:07

Ausbeutung und Missbrauch - Minister wollen schwächste Migranten besser schützen

Mehr als ein Dutzend Regierungsvertreter wollen Druck machen, damit die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen besseren Zugang zu den Haftzentren in Libyen bekommen. Dort werden tausende Menschen unter teils menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten, die über das Mittelmeer nach Europa flüchten wollten.

Die Regierungsvertreter einigten sich am Montag auch auf neue Initiativen, damit Migranten mit einer besseren Lebensperspektive in ihre Heimatländer zurückkehren können. Die Polizeikapazitäten in afrikanischen Ländern sollen verbessert werden, um Menschenschmugglern das Handwerk zu legen.

An den Gesprächen der sogenannten Kontaktgruppe Zentrales Mittelmeer nahmen Regierungsvertreter aus 13 Ländern teil, darunter aus Berlin die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Emily Haber. Bei früheren Treffen ging es vor allem darum, wie Flüchtlinge von den europäischen Grenzen ferngehalten werden können. Dieses Mal stand der Schutz der Menschen im Mittelpunkt.

@ dpa.de

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