Bundestag, Wahlen

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gibt sich sechs Wochen vor der Bundestagswahl trotz niedriger Umfragewerte siegessicher.

13.08.2017 - 16:10:06

Schulz bleibt optimistisch: Ich werde Bundeskanzler. Er rechne damit, dass er eine gute Chance habe, die nächste Bundesregierung anzuführen, sagte Schulz im ZDF-Sommerinterview. «Ich werde Kanzler», ergänzte er. Ein Sieg würde ihn nicht überraschen. Schulz zeigte sich zugleich offen für eine neuerliche große Koalition, wenn die SPD mit ihm den Kanzler stelle.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schulz attackiert Merkel - «Deutschland kann mehr». In der großen Koalition seien viele Fragen oft auf den geschlossenen Widerstand des konservativen Blocks um Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer gestoßen. «Deutschland kann mehr, wenn ein Sozialdemokrat Bundeskanzler ist», sagte Schulz bei einem Wahlkampfauftritt in der SPD-Hochburg Bremen. «Nichts ist alternativlos, wie Angela Merkel behauptet. Bremen - Mit Attacken auf Bundeskanzlerin Angela Merkel hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz seine bundesweite Wahlkampftour für die Bundestagswahl in knapp fünf Wochen eröffnet. (Politik, 21.08.2017 - 19:56) weiterlesen...

SPD-Kanzlerkandidat - Schulz: Seehofer spielt bei Obergrenze mit den Menschen Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat CSU-Chef Horst Seehofer in der Flüchtlingspolitik unangemessene Taktiererei vorgeworfen. (Politik, 21.08.2017 - 09:02) weiterlesen...

Schulz startet Kundgebungstour quer durch Deutschland. Der Sozialdemokrat wird vor historischer Kulisse auf dem Marktplatz der Hansestadt sprechen, wo vor rund einer Woche auch Bundeskanzlerin Angela Merkel auftrat. Unterstützt wird Schulz unter anderen von Bremens Bürgermeister Carsten Sieling. Bremen ist eine traditionelle SPD-Hochburg. Auf seiner Tour quer durch Deutschland macht Schulz Station in mehreren Dutzend Städten. Bremen - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beginnt heute in Bremen seine bundesweite Tour mit Wahlkampfkundgebungen. (Politik, 21.08.2017 - 04:52) weiterlesen...

«Welt»: SPD will Wahlkampffinanzierung der CDU prüfen lassen. «Meine Fraktion wird am Montag eine entsprechende Aufforderung an den Bundestagspräsidenten und den Bundesrechnungshof versenden», sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Johannes Kahrs, der «Welt». Recherchen der «Welt am Sonntag» hatten ergeben, dass Mitarbeiter des Kanzleramts nebenberuflich für die CDU im Wahlkampf tätig sind, auf Basis einer «geringfügigen Beschäftigung». Die SPD hält das für einen Skandal, wie Generalsekretär Hubertus Heil der Zeitung sagte. Berlin - Die SPD will nach einem Medienbericht die Finanzierung des CDU-Wahlkampfs überprüfen lassen. (Politik, 21.08.2017 - 04:12) weiterlesen...

Schulz: Seehofer spielt bei Obergrenze mit den Menschen. «Horst Seehofer spielt taktisch mit Themen und dadurch mit Menschen. Aber Politik ist kein Spiel, sondern eine Frage der Haltung», schrieb Schulz bei Twitter. Seehofer setzt zwar nach wie vor auf eine Obergrenze für Flüchtlinge - nennt sie aber nicht mehr ausdrücklich als Bedingung für eine Koalition nach der Bundestagswahl. Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat CSU-Chef Horst Seehofer in der Flüchtlingspolitik unangemessene Taktiererei vorgeworfen. (Politik, 21.08.2017 - 03:08) weiterlesen...

Bundeswahlleiter: Ältere Wähler immer wahlentscheidender. «Die älteren Wähler werden immer wahlentscheidender», sagte Dieter Sarreither den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Gut ein Drittel der Wahlberechtigten seien mindestens 60 Jahre alt - ein Plus von mehr als sieben Prozentpunkten im Vergleich zu 1980. Mehr als 20 Prozent der Wahlberechtigten seien 70 oder älter. Hinzu komme: die Wahlbeteiligung älterer Wähler sei überdurchschnittlich hoch, «während jüngere Wähler eher seltener zur Wahl gehen». Berlin - Die Bundestagswahl wird nach Angaben des Bundeswahlleiters vor allem durch Menschen im Rentenalter entschieden. (Politik, 21.08.2017 - 02:50) weiterlesen...