Prozesse, Kriminalität

Berlin - Im Prozess um eine Feuerattacke gegen einen schlafenden Obdachlosen in Berlin hat der Verteidiger des 21 Jahre alten Hauptverdächtigen eine Bewährungsstrafe gefordert.

13.06.2017 - 11:22:08

Prozess um Feuerattacke: Bewährungsstrafe verlangt. Es kämen maximal zwei Jahre Haft auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung infrage, sagte Alexander Wendt. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen versuchten Mordes eine Gefängnisstrafe von vier Jahren gefordert. Angeklagt sind sechs junge Flüchtlinge aus Syrien und Libyen. Sie sollen versucht haben, einen Obdachlosen auf einer Bank im Kreuzberger U-Bahnhof Schönleinstraße anzuzünden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ehemann will im Prozess um Feuertod seiner Ehefrau aussagen. Kiel - Der Prozess um den qualvollen Feuertod einer 38-jährigen Frau in Kronshagen bei Kiel hat begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 41-Jährigen vor, seine Ehefrau am 7. Dezember 2016 auf offener Straße mit Benzin übergossen und angezündet haben. Der Mann habe sie bestrafen und ihr eine Lektion für ihr Verhalten erteilen wollen, das er für arrogant gehalten habe, sagte die Staatsanwältin zum Prozessauftakt. Dabei sei er geplant, heimtückisch und grausam vorgegangen. Er und das Opfer stammen aus Togo. Passanten hatten noch versucht, der Frau zu helfen - vergebens. Sie starb wenig später. Ehemann will im Prozess um Feuertod seiner Ehefrau aussagen (Politik, 23.08.2017 - 12:12) weiterlesen...

Neuer Strafprozess gegen Bill Cosby erst im März 2018. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach einer Anhörung in Norristown mit. Cosbys neue Anwälte sollen dadurch genug Zeit bekommen, sich in die Vorwürfe von Klägerin Andrea Constand einzuarbeiten. Constand wirft Cosby vor, sie 2004 missbraucht zu haben. Nach seiner Darstellung war der Sex einvernehmlich. Der erste Strafprozess gegen Cosby war gescheitert, weil die Geschworenen sich nicht auf ein Urteil einigen konnten. Norristown - Der eigentlich für November geplante Strafprozess gegen US-Entertainer Bill Cosby wegen sexueller Nötigung soll nun erst im März kommenden Jahres beginnen. (Politik, 22.08.2017 - 19:54) weiterlesen...

Amokfahrt-Prozess geht ohne Zuschauer los. Heidelberg - Im Prozess um die tödliche Amokfahrt in eine Menschenmenge in Heidelberg hat das Landgericht kurz nach Beginn des Verfahrens die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Die Verteidigung beantragte das, weil es bei der Verhandlung auch um die mögliche Unterbringung des Angeklagten in eine psychiatrische Klinik geht. Vier Angehörige des Todesopfers durften aber im Saal bleiben. Der Angeklagte soll bei der Fahrt am 25. Februar einen Passanten getötet und zwei weitere Menschen verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft hält ihn wegen einer schweren psychischen Erkrankung für schuldunfähig. Amokfahrt-Prozess geht ohne Zuschauer los (Politik, 22.08.2017 - 10:26) weiterlesen...

Angreifer von Grafing muss in die Psychiatrie. Das Münchner Landgericht schloss sich den Forderungen von Staatsanwalt, Verteidiger und Nebenklage an. Die Tat gehe auf die psychische Erkrankung des Beschuldigten zurück, sagte der Richter. Von ihm gehe aufgrund weiterhin eine hohe Gefahr aus. Der 28-Jährige hatte im Mai 2016 am Bahnhof in Grafing bei München vier Menschen mit einem Messer attackiert, einer von ihnen starb. Der Mann hatte die Tat im Prozess eingeräumt und seine Wahnvorstellungen geschildert. München - Wegen einer tödlichen Attacke am Bahnhof Grafing muss der 28 Jahre alte Angreifer dauerhaft in die Psychiatrie. (Politik, 17.08.2017 - 16:08) weiterlesen...