Kriminalität, Deutschland

Berlin - Die Zahl der mit Hilfe des Internets verübten Straftaten hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen.

24.04.2017 - 07:56:05

Kriminalstatistik 2016 - Medien: Deutlich mehr Fälle von Cyberkriminalität. Die Polizei habe 2016 rund 82 649 Fälle (2015: 45 793 Fälle) von Cyberkriminalität «im engeren Sinne» registriert, berichtet die «Welt» vor der Vorstellung der Kriminalstatistik.

Die Aufklärungsquote konnte demnach um 5,9 Prozent auf 38,7 Prozent erhöht werden. Laut Kriminalstatistik habe es außerdem rund 4422 Fälle von Computersabotage gegeben, das seien 25 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Aufklärungsquote sei um 4,6 Prozent auf 22,1 Prozent gesunken. Dazu zählen zum Beispiel sogenannte DDoS-Attacken von Hackern, die Computersysteme lahm legen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) stellt heute gegen 13.00 Uhr neue Kriminalitätszahlen in Berlin vor.

Vorab wurden bereits einige Entwicklungen und Zahlen bekannt. Wohnungseinbrüche zum Beispiel wurden etwas weniger. Laut «Spiegel» sank die Zahl der angezeigten Fälle 2016 zum ersten Mal seit zehn Jahren: im Vergleich zum Vorjahr von 167.000 auf rund 151.000.

Gewalttaten und Sexualdelikte nahmen dagegen zu, wie die «Bild»-Zeitung berichtete. Demnach wuchs die Gewaltkriminalität im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent auf rund 193.500 Taten. Besonders stark zugelegt hätten dabei Fälle von Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen. Sie nahmen um 14,3 Prozent auf gut 2400 Fälle zu. Gravierend sei auch der Anstieg der registrierten Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung, meldete das Blatt. Hier gebe es laut Statistik eine Zunahme von 12,8 Prozent auf mehr als 7900 Fälle.

Eine wichtige Rolle dürfte die Entwicklung der politisch motivierten Kriminalität spielen. 2015 hatten Straftaten aus der rechten und linken Szene einen neuen Höchststand erreicht. Die Polizei hatte in dem Jahr insgesamt fast 39.000 politisch motivierte Delikte gezählt - gut 19 Prozent mehr als 2014.

@ dpa.de

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