Konflikte, Justiz

Berlin - Die diplomatische Krise zwischen Deutschland und der Türkei spitzt sich weiter zu.

19.07.2017 - 16:08:05

Deutschland zitiert türkischen Botschafter ins Auswärtige Amt. Wegen der Inhaftierung eines Deutschen und fünf weiterer Menschenrechtsaktivisten ist der türkische Botschafter ins Auswärtige Amt zitiert worden. Ihm sei «klipp und klar» mitgeteilt worden, dass die Verhaftungen in der Türkei «weder nachvollziehbar noch akzeptabel» seien, sagte ein Ministeriumssprecher. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bricht wegen der kritischen Lage seinen Urlaub ab und kehrt nach Berlin zurück.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Katalonien: Madrid übernimmt Kontrolle der Regional-Polizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird die katalanische Polizei Mossos d'Esquadra der paramilitärischen Polizeieinheit Guardia Civil unterstellt, wie ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte. Der katalanische Innenminister Joaquim Forn entgegnete allerdings, die Regionalpolizei werde diese Entscheidung nicht akzeptieren. Madrid - Acht Tage vor dem umstrittenen Referendum über die Loslösung Kataloniens von Spanien hat die Zentralregierung in Madrid die Kontrolle über die Polizei der Region übernommen. (Politik, 23.09.2017 - 16:42) weiterlesen...

Türkei nimmt festgenommenen Deutschen in U-Haft. Berlin - Wenige Tage nach seiner Festnahme in der Türkei sitzt nun ein weiterer deutscher Staatsbürger in Untersuchungshaft. Der Betroffene sei am 15. September aus dem Polizeigewahrsam in U-Haft überführt worden, berichtete ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Das Generalkonsulat habe einen dringenden Besuchstermin bei dem Gefangenen beantragt, warte aber noch auf Genehmigung. Der Mann war gemeinsam mit seiner Frau in Polizeigewahrsam genommen worden. Das Ehepaar ist türkischer Abstammung. Die Frau ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Türkei nimmt festgenommenen Deutschen in U-Haft (Politik, 22.09.2017 - 14:54) weiterlesen...

Katalonien-Konflikt: AA rät Reisenden zur Vorsicht. Es könne jederzeit zu Kundgebungen und Demonstrationen insbesondere in der katalanischen Hauptstadt Barcelona kommen, heißt es in den aktualisierten Reisehinweisen für das Land. Berlin - Zehn Tage vor dem umstrittenen Referendum in Katalonien hat das Auswärtige Amt Spanien-Reisende zur Achtsamkeit aufgerufen. (Politik, 21.09.2017 - 15:56) weiterlesen...

Katalonien-Konflikt Katalonien-Konflikt: Proteste in Barcelona gegen die Razzien der spanischen Polizei. (Media, 21.09.2017 - 14:04) weiterlesen...

Katalonien-Konflikt kocht hoch: Erste Separatisten festgenommen. Bei Durchsuchungen seien in der katalanischen Hauptstadt Barcelona 14 zum Teil ranghohe Politiker und Beamte der separatistischen Regionalregierung festgenommen worden, berichteten Medien unter Berufung auf verschiedene Behörden. Obendrein seien rund neun Millionen Wahlzettel beschlagnahmt worden. Danach protestierten tausende Menschen auf den Straßen von Barcelona. Barcelona - Die Krise um Katalonien ist eineinhalb Wochen vor einer umstrittenen Abstimmung über die Loslösung der Region von Spanien durch mehrere Festnahmen von Separatisten befeuert worden. (Politik, 20.09.2017 - 17:00) weiterlesen...

Wahlzettel beschlagnahmt - Katalonien-Konflikt: Separatistische Politiker festgenommen Sogar die Fußballer des FC Barcelona gingen da auf die Barrikaden: Im Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien sind die Festnahmen zahlreicher Separatisten nicht nur in der Region selbst mit Empörung aufgenommen worden. (Politik, 20.09.2017 - 16:26) weiterlesen...