Atom, Umwelt

Berlin - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das geplante Gesetz für die Auswahl eines Atommüll-Endlagers als «Startschuss für eine neue, offene und transparente Suche» gelobt.

08.03.2017 - 12:08:05

Atommüll - Hendricks: Stellen Endlager-Suche vom Kopf auf die Füße

  • Atommüll - Foto: Jens Wolf

    Wohin damit? Seit Jahrzehnten ist die Suche nach einem Endlager-Standort äußerst umstritten. Foto: Jens Wolf

  • Castor-Behälter - Foto: Ein Castor-Behälter wird vor dem AKW Obrigheim mit Hilfe eines Lastwagens auf ein Schiff geschoben. Wo der Atommüll einmal lagern wird, ist weiterhin offen. Foto: Uwe Anspach

    Ein Castor-Behälter wird vor dem AKW Obrigheim mit Hilfe eines Lastwagens auf ein Schiff geschoben. Wo der Atommüll einmal lagern wird, ist weiterhin offen. Foto: Uwe Anspach

  • Atommüll-Endlagersuche - Foto: Stefan Sauer

    Bis 2031 soll ein Ort gefunden werden, an dem der strahlende Abfall eine Million Jahre lang sicher lagern kann. Foto: Stefan Sauer

  • Rückbau in Rheinsberg - Foto: In der Steuerwarte des AKW Rheinsberg, in der noch die Restbetriebssysteme überwacht werden, kontrolliert ein Mitarbeiter den Strahlenschutz, die Energierversorgung, Brandwarnanlagen und Kommunikationssysteme. Foto: Jens Kalaene

    In der Steuerwarte des AKW Rheinsberg, in der noch die Restbetriebssysteme überwacht werden, kontrolliert ein Mitarbeiter den Strahlenschutz, die Energierversorgung, Brandwarnanlagen und Kommunikationssysteme. Foto: Jens Kalaene

  • Erkundungsbergwerk Gorleben - Foto: Philipp Schulze

    Seit Jahrzehnten Sinnbild der Atommüll-Problematik: Das Gelände des Erkundungsbergwerks in Gorleben. Foto: Philipp Schulze

  • Gorleben 1980 - Foto: Anti-Atom-Dorf in Gorleben im Juni 1980: Das Thema Endlager ist seit Jahrzehnten äußerst umstritten - im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stand der Salzstock Gorleben. Foto: Dieter Klar

    Anti-Atom-Dorf in Gorleben im Juni 1980: Das Thema Endlager ist seit Jahrzehnten äußerst umstritten - im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stand der Salzstock Gorleben. Foto: Dieter Klar

  • Zwischenlager Lubmin - Foto: Stefan Sauer

    Mitarbeiter des Zwischenlagers Lubmin zerlegen einen Dampferzeuger aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim. Foto: Stefan Sauer

  • Rückbau in Lubmin - Foto: Stefan Sauer

    Rückbau in Lubmin: Der Reaktorsaal 3 und 4 des alten DDR-Kernkraftwerks bei Greifswald. Foto: Stefan Sauer

  • Zwischenlager - Foto: Jens Büttner

    Reaktoren und Dampferzeuger aus rückgebauten Atomkraftwerken im Zwischenlager in Lubmin. Foto: Jens Büttner

  • AKW Biblis - Foto: Boris Roessler

    Atomkraftwerk Biblis in Südhessen: Wohin mit dem Müll, der beim Rückbau des Uralt-AKW anfällt? Foto: Boris Roessler

Atommüll - Foto: Jens WolfCastor-Behälter - Foto: Ein Castor-Behälter wird vor dem AKW Obrigheim mit Hilfe eines Lastwagens auf ein Schiff geschoben. Wo der Atommüll einmal lagern wird, ist weiterhin offen. Foto: Uwe AnspachAtommüll-Endlagersuche - Foto: Stefan SauerRückbau in Rheinsberg - Foto: In der Steuerwarte des AKW Rheinsberg, in der noch die Restbetriebssysteme überwacht werden, kontrolliert ein Mitarbeiter den Strahlenschutz, die Energierversorgung, Brandwarnanlagen und Kommunikationssysteme. Foto: Jens KalaeneErkundungsbergwerk Gorleben - Foto: Philipp SchulzeGorleben 1980 - Foto: Anti-Atom-Dorf in Gorleben im Juni 1980: Das Thema Endlager ist seit Jahrzehnten äußerst umstritten - im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stand der Salzstock Gorleben. Foto: Dieter KlarZwischenlager Lubmin - Foto: Stefan SauerRückbau in Lubmin - Foto: Stefan SauerZwischenlager - Foto: Jens BüttnerAKW Biblis - Foto: Boris Roessler

Der Entwurf, den Union, SPD und Grüne gemeinsam vorstellten, stelle den Prozess «vom Kopf auf die Füße», sagte die SPD-Politikerin: «Wir beenden heute die politische Vorfestlegung auf Gorleben.» Die Öffentlichkeit werde in jeder Stufe des Verfahrens mit einbezogen, es gelte das Prinzip der «weißen Landkarte».

Bis 2031 soll auf Grundlage des Gesetzes ein Ort gefunden werden, an dem hoch radioaktiver Atommüll eine Million Jahre lang lagern kann. Politik, Experten und interessierte Bürger haben jahrelang über Auswahlkriterien und Verfahren debattiert. Der Bund hatte einen Neustart für die Endlagersuche beschlossen, weil es um den ursprünglich als Endlager vorgesehenen Salzstock Gorleben in Niedersachsen jahrzehntelang heftigen Streit gegeben hatte. Nun sollen Fachleute nach wissenschaftlichen Kriterien den besten Standort aussuchen. Keine Region in Deutschland ist von vornherein ausgeschlossen.

Bundestag und Bundesrat sollen dem Gesetz in den kommenden Wochen zustimmen. Die Linke hat zwar mit daran gearbeitet, trägt das Ergebnis aber nicht mit. Die Fraktion kritisiert unter anderem, dass Gorleben nicht ganz aus dem Rennen genommen wurde. Deutschland steigt bis 2022 komplett aus der Atomkraft aus.

@ dpa.de

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