Migration, Flüchtlinge

Berlin - Angesichts offener Gegensätze zwischen Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer wollen die Spitzen der Union erneut über die Flüchtlingspolitik beraten.

02.03.2016 - 02:00:06

Unions-Spitzen beraten über Flüchtlingskrise. An dem Treffen im Kanzleramt sollen auch CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, Fraktionschef Volker Kauder, Kanzleramtsminister Peter Altmaier und Finanzminister Wolfgang Schäuble teilnehmen. Merkel hat vor den EU-Gipfeln im März klargemacht, dass sie an europäischen Lösungen zur Verringerung der Flüchtlingszahlen festhalten will. Die CSU verlangt dagegen ein nationales Limit von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr.

@ dpa.de

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Mindestens 50 Tote bei Luftangriff auf Flüchtlingslager in Nigeria. In dem Lager Rann im nordöstlichen Bundesstaat Borno seien außerdem 120 Menschen verletzt worden. Das berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mit Verweis auf örtliche Mitarbeiter. Das Rote Kreuz erklärte, sechs örtliche Mitarbeiter der Hilfsorganisation seien getötet und mindestens 13 weitere verletzt worden. Der Luftangriff hatte dem Militär zufolge der islamistischen Terrororganisation Boko Haram gelten sollen. Abuja - Ein nigerianisches Kampfflugzeug hat versehentlich ein Flüchtlingslager bombardiert und dabei mindestens 50 Menschen getötet. (Politik, 17.01.2017 - 19:10) weiterlesen...

Nigeria: Viele Tote bei Beschuss von Flüchtlingslager durch Militär. Unter den Toten und Verletzten seien auch örtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, erklärte Generalmajor Lucky Irabor. Das Rote Kreuz sprach von sechs getöteten Mitarbeitern und mindestens 13 Verletzten. Der Luftangriff hatte dem Militär zufolge ursprünglich einer Versammlung von Mitgliedern der islamistischen Terrororganisation Boko Haram gelten sollen. Abuja - Ein nigerianisches Kampfflugzeug hat versehentlich ein Flüchtlingslager bombardiert und dabei Dutzende Menschen getötet. (Politik, 17.01.2017 - 18:52) weiterlesen...

Ärzte ohne Grenzen: 50 Tote bei Bombardierung in Nigeria. In dem Ort Rann seien dabei mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen, 120 Menschen seien verletzt worden, berichtete die Hilfsorganisation am Dienstagabend in Paris mit Verweis auf eigene Mitarbeiter. Paris - Die nigerianische Armee hat nach Informationen der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) ein Flüchtlingslager im eigenen Land bombardiert. (Politik, 17.01.2017 - 18:52) weiterlesen...

Nigeria: Flüchtlinge und Helfer bei Beschuss durch Militärjet getötet. Unter den Toten und Verletzten seien auch örtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Das erklärten Behördenvertreter den Berichten zufolge. Wie viele Menschen bei dem Angriff im nordöstlichen Bundesstaat Borno getötet oder verletzt wurden, sei noch unklar. Der Luftangriff hatte ursprünglich einer Versammlung von Mitgliedern der islamistischen Terrororganisation Boko Haram gelten sollen. Abuja - Ein nigerianisches Kampfflugzeug hat Medienberichten zufolge versehentlich auf ein Flüchtlingslager gefeuert und dabei mehrere Menschen getötet. (Politik, 17.01.2017 - 18:18) weiterlesen...

Erneut Flüchtling an griechisch-türkischer Grenze erfroren. Der Mann sei bei dem Versuch ums Leben gekommen, den Grenzfluss Evros zu überqueren, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. Die Leiche des etwa 30-Jährigen war bereits mit gut einem Meter Schnee bedeckt, als sie entdeckt wurde. Ein weiterer, stark unterkühlter Flüchtling konnte gerettet werden, als die Region mit Wärmebildkameras abgesucht wurde. In diesem Jahr sind auf der griechischen Seite des Grenzflusses bereits drei Flüchtlinge erfroren. Athen - Griechische Rettungskräfte haben an der Grenze zur Türkei erneut einen toten Flüchtling geborgen. (Politik, 16.01.2017 - 17:50) weiterlesen...

Trump: Merkels Flüchtlingspolitik «katastrophaler Fehler». «Ich habe große Achtung vor Merkel», sagte Trump der «Bild»-Zeitung. «Aber ich finde, es war sehr unglücklich, was passiert ist.» Deutschland habe «all diese Leute» ins Land gelassen, wo auch immer sie herkamen, sagte Trump. «Sie wissen, dass ich Deutschland liebe, weil mein Vater aus Deutschland stammt, und ich will mich nicht in einer ähnlichen Situation wiederfinden». Die USA würden von seinem ersten Amtstag an auf sichere Grenzen setzen. Washington - Der designierte US-Präsident Donald Trump bewertet die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel als katastrophalen Fehler. (Politik, 15.01.2017 - 23:46) weiterlesen...