Unfälle, Verkehr

Bei einem tragischen Unfall mit einem Reisebus in Nordbayern werden 18 Menschen getötet, 30 weitere verletzt.

03.07.2017 - 16:30:06

Fahrzeug brennt völlig aus - Polizei geht von 18 Toten bei Reisebusunfall aus. Von dem Fahrzeug bleibt nur ein Stangengerippe übrig, die Retter sehen ein Bild des Schreckens.

  • Unfallstelle - Foto: Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: Google

    Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: Google

  • Ausgebrannter Reisebus - Foto: Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / Fricke

    Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / Fricke

  • Im Einsatz - Foto: News5/Fricke

    Rund 200 Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren vor Ort. Foto: News5/Fricke

  • Ausgebrannt - Foto: Nicolas Armer

    Der Bus ist vollständig ausgebrannt. Übrig blieb nur noch ein verkohltes Gerippe. Foto: Nicolas Armer

  • Unglück auf der A9 - Foto: News5/Fricke

    Es waren auch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Foto: News5/Fricke

  • Gesperrt - Foto: News5/Fricke

    Nach dem schrecklichen Unfall war die A9 in beide Richtungen gesperrt. Foto: News5/Fricke

  • Unfall in Münchberg - Foto: Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn A9 sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Nicolas Armer

    Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn A9 sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Nicolas Armer

  • Bestattungsfahrzeuge - Foto: Bestattungsfahrzeuge auf der A9 bei Münchberg. Foto: Nicolas Armer

    Bestattungsfahrzeuge auf der A9 bei Münchberg. Foto: Nicolas Armer

  • Wrack - Foto: Matthias Balk

    Warum sich das Feuer so schnell ausbreitete muss noch aufgeklärt werden. Foto: Matthias Balk

Unfallstelle - Foto: Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: GoogleAusgebrannter Reisebus - Foto: Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / FrickeIm Einsatz - Foto: News5/FrickeAusgebrannt - Foto: Nicolas ArmerUnglück auf der A9 - Foto: News5/FrickeGesperrt - Foto: News5/FrickeUnfall in Münchberg - Foto: Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn A9 sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Nicolas ArmerBestattungsfahrzeuge - Foto: Bestattungsfahrzeuge auf der A9 bei Münchberg. Foto: Nicolas ArmerWrack - Foto: Matthias Balk

: Vor 27 Jahren kam es dort wegen dichten Nebels zu einer der schlimmsten Massenkarambolagen, die es je auf deutschen Straßen gegeben hat. Rund 100 Autos waren damals in den Unfall verwickelt - zehn Menschen starben, 122 wurden verletzt.

Mit Blick auf den neuen Unfall sagte ein Experte, dass auch eine automatische Löscheinrichtung die Katastrophe kaum hätte verhindern können. «Selbst eine moderne Löscheinrichtung im Bus löscht im Motorraum, im Zweifelsfall auch noch im Gepäckraum und auch noch in der Bustoilette, darf aber nicht im Innenraum löschen», sagte Johannes Hübner vom RDA Internationalen Bustouristik Verband in Köln. Die chemischen Löschmittel könnten Passagiere sonst beeinträchtigen.

Ein Kraftfahrtexperte des Tüv Rheinland beschrieb zudem eine abgerissene Kraftstoffleitung als mögliche Ursache. «Im Fall eines Unfalls kann es sein, dass eine Kraftstoffleitung abreißt und der Kraftstoff auf heiße Fahrzeugteile gelangt und das Ganze anfängt zu brennen», sagte Hans-Ulrich Sander in Köln. Der Tank befinde sich regelmäßig in der Mitte oder im hinteren Bereich und könne 400 bis 500 Liter Kraftstoff enthalten. «Wenn der Kraftstoff dann unter dem Bus herläuft und alles brennt, geht es rasend schnell.»

@ dpa.de

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