Unfälle, Verkehr

Auf dem Weg zum Gardasee verunglückt ein Bus in Nordbayern.

04.07.2017 - 06:54:05

Inferno auf A9 - Debatte über Sicherheitslücken nach Busunglück mit 18 Toten. 18 Menschen sterben, 30 werden verletzt.

  • Unfallstelle - Foto: Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: Google

    Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: Google

  • Ausgebrannter Reisebus - Foto: Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / Fricke

    Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / Fricke

  • Im Einsatz - Foto: News5/Fricke

    Rund 200 Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren vor Ort. Foto: News5/Fricke

  • Ausgebrannt - Foto: Nicolas Armer

    Der Bus ist vollständig ausgebrannt. Übrig blieb nur noch ein verkohltes Gerippe. Foto: Nicolas Armer

  • Unglück auf der A9 - Foto: News5/Fricke

    Es waren auch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Foto: News5/Fricke

  • Gesperrt - Foto: News5/Fricke

    Nach dem schrecklichen Unfall war die A9 in beide Richtungen gesperrt. Foto: News5/Fricke

  • Unfall in Münchberg - Foto: Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn A9 sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Nicolas Armer

    Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn A9 sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Nicolas Armer

  • Bestattungsfahrzeuge - Foto: Bestattungsfahrzeuge auf der A9 bei Münchberg. Foto: Nicolas Armer

    Bestattungsfahrzeuge auf der A9 bei Münchberg. Foto: Nicolas Armer

  • Wrack - Foto: Matthias Balk

    Warum sich das Feuer so schnell ausbreitete muss noch aufgeklärt werden. Foto: Matthias Balk

  • Großeinsatz - Foto: Großeinsatz: Experten der Polizei unter einem Zelt neben Särgen für die Opfer des Busunfalls auf der A9. Foto: Nicolas Armer

    Großeinsatz: Experten der Polizei unter einem Zelt neben Särgen für die Opfer des Busunfalls auf der A9. Foto: Nicolas Armer

  • Wrack - Foto: Nichts mehr übrig: Das Wrack des ausgebrannten Reisebusses an der Unglücksstelle auf der A9. Foto: Nicolas Armer

    Nichts mehr übrig: Das Wrack des ausgebrannten Reisebusses an der Unglücksstelle auf der A9. Foto: Nicolas Armer

  • Bergung - Foto: Das Wrack des völlig ausgebrannten Reisebusses wird von einem Kran geborgen. Foto: Matthias Balk

    Das Wrack des völlig ausgebrannten Reisebusses wird von einem Kran geborgen. Foto: Matthias Balk

  • Seehofer an der Unfallstelle - Foto: Trost und Zuspruch: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer spricht an der Unglücksstelle auf der Autobahn 9 mit den Einsatzkräften. Foto: Matthias Balk

    Trost und Zuspruch: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer spricht an der Unglücksstelle auf der Autobahn 9 mit den Einsatzkräften. Foto: Matthias Balk

Unfallstelle - Foto: Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: GoogleAusgebrannter Reisebus - Foto: Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / FrickeIm Einsatz - Foto: News5/FrickeAusgebrannt - Foto: Nicolas ArmerUnglück auf der A9 - Foto: News5/FrickeGesperrt - Foto: News5/FrickeUnfall in Münchberg - Foto: Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn A9 sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Nicolas ArmerBestattungsfahrzeuge - Foto: Bestattungsfahrzeuge auf der A9 bei Münchberg. Foto: Nicolas ArmerWrack - Foto: Matthias BalkGroßeinsatz - Foto: Großeinsatz: Experten der Polizei unter einem Zelt neben Särgen für die Opfer des Busunfalls auf der A9. Foto: Nicolas ArmerWrack - Foto: Nichts mehr übrig: Das Wrack des ausgebrannten Reisebusses an der Unglücksstelle auf der A9. Foto: Nicolas ArmerBergung - Foto: Das Wrack des völlig ausgebrannten Reisebusses wird von einem Kran geborgen. Foto: Matthias BalkSeehofer an der Unfallstelle - Foto: Trost und Zuspruch: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer spricht an der Unglücksstelle auf der Autobahn 9 mit den Einsatzkräften. Foto: Matthias Balk

. 30 weitere Reisende wurden verletzt - einige von ihnen schwer. Die Opfer waren auf dem Weg aus Sachsen in Richtung Gardasee. Der Bus war aus auf einen Lastwagen aufgefahren und in Brand geraten. Nur ein Stahlgerippe blieb übrig. In dem Fahrzeug saßen 46 Reisende sowie zwei Fahrer.

Auch Professor Hermann Winner, Experte für Autonomes Fahren an der TU Darmstadt, erklärte auf dpa-Anfrage: Damit nicht mehr passieren, seien nicht abschaltbare Notbremssysteme wichtig, die auf Stau-Enden reagierten. Bis Reisebusse ganz autonom fahren, werde es noch dauern. Die heutige Technik könne viele besondere Situationen noch nicht beherrschen.

Bei Notbrems-Assistenten erkennen Kameras und Radarsensoren Hindernisse auf der Fahrbahn, machen mit Warnlicht und Warnton auf die Gefahr aufmerksam und bremsen automatisch, wenn der Fahrer nicht reagiert. Damit lässt sich ein Aufprall zumindest abmildern, bei den modernsten Notbrems-Assistenten im Idealfall auch ganz verhindern. Allerdings sparen sich manche Busunternehmen, was gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben ist.

Laut dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer war der Unglücksbus drei Jahre alt und zuletzt im April vom Tüv ohne Beanstandung überprüft worden. Der Fahrer, der den Reisebus zum Unfallzeitpunkt lenkte und starb, war demnach seit mehr als zehn Jahren bei seiner aktuellen Firma beschäftigt und wurde vor vier Jahren für langjähriges unfallfreies und sicheres Fahren ausgezeichnet.

@ dpa.de

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