Konflikte, Türkei

Ankara - Ein Jahr nach dem Bombardement des türkischen Parlaments durch Putschisten hat an der Nationalversammlung in Ankara die Gedenkveranstaltung begonnen.

16.07.2017 - 02:14:05

Gedenken an Putsch-Niederschlagung in Ankara begonnen. Zum Auftakt las ein Geistlicher vor dem Parlamentsgebäude aus dem Koran. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wollte in der Nacht eine Ansprache am Parlament halten, um an den Angriff auf die Nationalversammlung und die Niederschlagung des Putsches vor einem Jahr zu erinnern. In Istanbul hatte Erdogan am Abend ein unnachgiebiges Vorgehen gegen die Drahtzieher des Putsches und andere Terroristen angekündigt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umfrage - Deutsche sehen Türkei nicht als Demokratie Berlin - Angesichts der Spannungen zwischen Ankara und Berlin und der immer neuen Vorwürfe türkischer Politiker an Deutschland sinkt das Ansehen der Türkei in den Augen der Deutschen. (Politik, 26.07.2017 - 12:22) weiterlesen...

Umfrage: Deutsche sehen Türkei nicht als Demokratie. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sind acht von zehn Deutschen überzeugt, dass die Türkei keine Demokratie ist. Ebensoviele Deutsche wünschen sich ein härteres Vorgehen der Bundesregierung gegen Ankara. 84 Prozent sprechen sich in der Umfrage gegen einen EU-?Beitritt der Türkei aus. Der Konflikt belastet auch die Reisefreudigkeit der Deutschen. Nur noch fünf Prozent der Befragten ?würden in der aktuellen politischen Situation in die Türkei reisen. Berlin - Das Ansehen der Türkei sinkt in den Augen der Deutschen immer weiter. (Politik, 26.07.2017 - 07:24) weiterlesen...

Und jetzt Sanktionen? - EU-Türkei-Treffen endet ergebnislos. Bislang war eine Mehrheit der EU-Regierungen gegen allzu harte Strafmaßnahmen gegen Ankara. Doch nun gibt es erstmals Druck aus Berlin. Die Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei sorgt in Brüssel für Unruhe. (Politik, 25.07.2017 - 19:56) weiterlesen...

Türkei in Brüssel eiskalt - Erdogans Spionagevorwürfe gegen Berlin. Die Bundesregierung hat mit einem verschärften Kurs gegen Ankara auf die Inhaftierung des Deutschen Peter Steudtner reagiert. Präsident Erdogan schlägt nun zurück. Auch vor der EU gibt sich die türkische Führung unnachgiebig. Türkei in Brüssel eiskalt - Erdogans Spionagevorwürfe gegen Berlin (Politik, 25.07.2017 - 19:34) weiterlesen...

Türkei signalisiert Brüssel keinerlei Kompromissbereitschaft. Auch Spitzenvertreter der EU konnten die Regierung in Ankara nicht zu einem Einlenken bewegen. «Wir müssen einen Unterschied machen zwischen Terrorismus auf der einen Seite und politischen Aktivismus und Journalismus auf der anderen Seite», kommentierte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach einem Treffen in Brüssel. Brüssel - Die Türkei zeigt im Streit um die Inhaftierung des deutschen Menschrechtlers Peter Steudtner und des «Welt»-Korrespondenten Deniz Yücel keinerlei Bewegung. (Politik, 25.07.2017 - 18:18) weiterlesen...

«Cumhuriyet»-Chefredakteur kritisiert monatelange U-Haft. «Der Preis für unabhängigen Journalismus in der Türkei ist, verhaftet zu werden, im Gefängnis zu sitzen, und neun Monate auf die Verteidigung zu warten. Wir haben all das erlebt», sagte Murat Sabuncu bei seiner Aussage am zweiten Verhandlungstag in Istanbul. Den Vorwurf der Unterstützung einer Terrororganisation wies er zurück. Der Prozess gegen 17 Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung hatte gestern begonnen. Istanbul - Der inhaftierte Chefredakteur der «Cumhuriyet» hat vor Gericht in Istanbul die monatelange Untersuchungshaft für sich und seine Mitarbeiter kritisiert. (Politik, 25.07.2017 - 17:46) weiterlesen...