Neonazis um den im vergangenen Jahr verstorbenen NPD-Funktionär und Rechtsanwalt Jürgen Rieger wollten in dem Möbelhaus ein sogenanntes KdF-Museum einrichten. KdF steht für «Kraft durch Freude», die Freizeit-Organisation der Nationalsozialisten. Rieger hatte nach eigenen Angaben bereits eine rund 800 Quadratmeter große Etage in dem Möbelhaus gemietet. Dort wollten die Neonazis Wehrmachtsfahrzeuge aus der Produktion des Volkswagen-Werkes ausstellen und Filme zeigen.
Nach bisherigem Stand sollen künftig das Sozialkaufhaus «Lichtblick» und eine Niederlassung der «Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt» die Räume nutzen. «Eine bessere Symbolik kann ich mir kaum vorstellen», sagte Patta. «Statt eines braunen Hauses bekommen wir jetzt ein Haus der Demokratie.»
ddp/rpl/muc

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