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Passagiergeschäft - Deutsche Lufthansa kein Engagement

18.11.09 | 17:02 Uhr

Das Passagiergeschäft der Fluglinie entwickle sich weiterhin nicht wie gewünscht. Auch für das folgende Jahr sehe das Management keine Aufwärtstendenz. Die Wortwahl sei dabei recht drastisch. Vizechef Christoph Franz habe im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" angekündigt, dass das durchschnittliche Erlösniveau der letzten Jahre nie wieder erreicht werde.

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten von einem Engagement in der Aktie der Deutschen Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) ab.

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten von einem Engagement in der Aktie der Deutschen Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) ab.

Das Passagiergeschäft der Fluglinie entwickle sich weiterhin nicht wie gewünscht. Auch für das folgende Jahr sehe das Management keine Aufwärtstendenz. Die Wortwahl sei dabei recht drastisch. Vizechef Christoph Franz habe im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" angekündigt, dass das durchschnittliche Erlösniveau der letzten Jahre nie wieder erreicht werde.

Das Passagiergeschäft der Fluglinie entwickle sich weiterhin nicht wie gewünscht. Auch für das folgende Jahr sehe das Management keine Aufwärtstendenz. Die Wortwahl sei dabei recht drastisch. Vizechef Christoph Franz habe im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" angekündigt, dass das durchschnittliche Erlösniveau der letzten Jahre nie wieder erreicht werde.

Hohe Personalkosten und der starke Wettbewerb durch Billigfluglinien würden dem Unternehmen anhaltend zu schaffen machen. Vor allem die umworbene Klientel der Geschäftsreisenden greife immer mehr bei den durchweg günstigeren Fahrscheinen der Konkurrenten zu.

Hohe Personalkosten und der starke Wettbewerb durch Billigfluglinien würden dem Unternehmen anhaltend zu schaffen machen. Vor allem die umworbene Klientel der Geschäftsreisenden greife immer mehr bei den durchweg günstigeren Fahrscheinen der Konkurrenten zu.

Um eine Trendwende zu verursachen, greife das Unternehmen jetzt zum letzten Mittel. Durch einen geringeren Sitzabstand in den Flugzeugen wolle man die Zahl der Passagiere pro Flug erhöhen. Darüber hinaus stehe die Bordverpflegung auf dem Prüfstand. Man erwäge ebenfalls, die Gebühren für das zu befördernde Gepäck auszuweiten. Die Fluggesellschaft hoffe auf eine jährliche Kostenentlastung im dreistelligen Millionenbereich.

Um eine Trendwende zu verursachen, greife das Unternehmen jetzt zum letzten Mittel. Durch einen geringeren Sitzabstand in den Flugzeugen wolle man die Zahl der Passagiere pro Flug erhöhen. Darüber hinaus stehe die Bordverpflegung auf dem Prüfstand. Man erwäge ebenfalls, die Gebühren für das zu befördernde Gepäck auszuweiten. Die Fluggesellschaft hoffe auf eine jährliche Kostenentlastung im dreistelligen Millionenbereich.

Der Druck müsse enorm sein, wenn die Deutsche Lufthansa ihr bisher verfolgtes Premium-Image aufgebe, um das Geschäftsmodell der Konkurrenz zu kopieren. Offenbar wollten die Fluggäste nicht mehr, für die verbliebenen Annehmlichkeiten an Bord der Lufthansa-Maschinen Aufschläge im zweistelligen Prozentbereich bezahlen. Allerdings sei das Unternehmen in Gefahr, in ein Marktumfeld zu kommen, das inzwischen auch kräftig umkämpft sei, und dort zu einem Anbieter unter vielen zu verkommen. Das Unternehmen befinde sich also in einer regelrechten Zwickmühle. Die Experten würden allerdings daran glauben, dass das fähige Management die Deutsche Lufthansa unbeschadet aus dieser Krise herausführe. Auf mittelfristige Sicht bleibe der Titel interessant.

Der Druck müsse enorm sein, wenn die Deutsche Lufthansa ihr bisher verfolgtes Premium-Image aufgebe, um das Geschäftsmodell der Konkurrenz zu kopieren. Offenbar wollten die Fluggäste nicht mehr, für die verbliebenen Annehmlichkeiten an Bord der Lufthansa-Maschinen Aufschläge im zweistelligen Prozentbereich bezahlen. Allerdings sei das Unternehmen in Gefahr, in ein Marktumfeld zu kommen, das inzwischen auch kräftig umkämpft sei, und dort zu einem Anbieter unter vielen zu verkommen. Das Unternehmen befinde sich also in einer regelrechten Zwickmühle. Die Experten würden allerdings daran glauben, dass das fähige Management die Deutsche Lufthansa unbeschadet aus dieser Krise herausführe. Auf mittelfristige Sicht bleibe der Titel interessant.

Aktuell spricht jedoch das Sentiment gegen ein Engagement in die Aktie der Deutschen Lufthansa, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 176 vom 17.11.2009) (18.11.2009/ac/a/d)

Aktuell spricht jedoch das Sentiment gegen ein Engagement in die Aktie der Deutschen Lufthansa, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 176 vom 17.11.2009) (18.11.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

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