Seine Partei müsse daher nicht nur über ihr Verhältnis zur Linken reden, sondern auch über das zu den Grünen. Die SPD habe keine Wähler an sie zu verschenken. Rot-Grün bleibe im Bund aber »auf jeden Fall» eine Option, weil die beiden Parteien inhaltlich am besten zusammenpassten. «Die Figuren der Grünen auf Bundesebene sind auch deutlich vertrauenswürdiger als jene, mit denen wir es im Saarland zu tun haben«, sagte Maas, der Ministerpräsident einer rot-rot-grünen Landesregierung geworden wäre, hätten sich die Grünen im Saarland nicht für eine Koalition mit CDU und FDP entschieden.
Maas plädiert auch für Offenheit gegenüber einem Bündnis mit der Linkspartei. Diese werde »mehr und mehr zur stinknormalen Partei». Daher werde sich auch der Umgang der Bevölkerung mit ihr normalisieren. Durch mögliche Koalitionen werde die SPD dann auch keine Wählergruppen in der Mitte mehr verlieren. Maas riet von einem «Dogma gegen die Linke» ab. Wer dies selbst aufbaue, müsse sich nicht wundern, wenn die Wähler entsprechend auf mögliche Koalitionen reagierten.
ddp/mar

Forum
Facebook
Twitter






















