Erfurt (dapd-lth). Linke-Bildungsexpertin Michaele Sojka sagte, der Bildungsbereich könne kein Ort zum Sparen und für die Haushaltssanierung sein. Nach Ansicht der Grünen-Abgeordneten Astrid Rothe-Beinlich sorgen die Kürzungspläne für eine 'sehr große Verunsicherung bei vielen Eltern'. Freie Schulen erhielten schon jetzt deutlich weniger Geld pro Schüler. Für jedes Kind müsse es die gleiche Förderung geben, egal welche Schule es besuche.
Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) verteidigte die geplanten Einsparungen. Es müsse auch im Bildungsbereich auf den effizienten Einsatz der Steuermittel geachtet werde. Wichtig sei, dass dabei die Bildungsqualität nicht leide. Die freien Schulen, die eine hervorragende Arbeit leisteten, würden auch in Zukunft in angemessener Weise gefördert.
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