Oppermann erneuert Forderung nach erhöhtem Spitzensteuersatz: Vor der Fraktionssitzung der SPD hat deren Parlamentarischer Geschäftsführer, Thomas Oppermann, erneut eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes gefordert. 'Wir sagen, die Banken müssen einbezogen werden in die Finanzierung der Schulden, aber auch die hohen Einkommen', sagte Oppermann im ZDF-'Morgenmagazin' am Donnerstag.
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Berlin (dapd).

Die Regierung habe ein Sparprogramm aufgesetzt, mit dem bei den sozial Schwachen und den Familien gespart werde; die hohen Vermögen blieben hingegen völlig verschont. 'Ein Spitzensteuersatz von 49 Prozent für Einkommen ab 100.000 Euro, bei Ehepaaren ab 200.000 Euro ist kein Steuersatz gegen die Mitte', sagte der SPD-Politiker weiter. Ein solcher Steuersatz bedeute vielmehr, dass auch die Besserverdienenden zur Finanzierung der Krise herangezogen würden und nicht nur die normalen Leute, die Familien und die Kleinverdiener die Kosten der Krise bezahlen müssen.

ddp