Der VOS-Vize-Bundesvorsitzende Hugo Diederich bezeichnete es als geschmacklos, «dass die Rotlicht-Einpeitscher aus der DDR-Staatspartei heute per Sitz im Aufsichtsgremium der Gedenkstättenstiftung diejenigen kontrollieren wollen, die die Erinnerung an die SED-Diktatur wachhalten».
Die Organisation «Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten» will Hölzer als Stiftungsratsmitglied durchsetzen. Er soll von 1983 bis 1989 die Abteilung Agitation und Propaganda der SED-Bezirksleitung Leipzig geleitet haben. Aus seiner damaligen Abteilung soll ein bisher noch weitgehend unbekanntes Argumentationspapier stammen, in dem DDR-Oppositionelle im Oktober 1989 als «Ratten» bezeichnet worden seien, die «aus ihren Löchern kriechen».
Die Stiftung verwaltet sowohl Gedenkorte der NS-Verfolgung als auch des DDR-Unrechts, etwa das ehemalige Zuchthaus Bautzen.
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