Omnibusgewerbe - Rund 200 Busse im Kreis Pinneberg ausgefallen: Wegen eines erneuten Streiks im privaten Omnibusgewerbe ist der Nahverkehr im Kreis Pinneberg und im Westen Hamburgs am Dienstag behindert worden.
Vergrößern Omnibusgewerbe - Rund 200 Busse im Kreis Pinneberg ausgefallen | Bild: ©

Insgesamt rund 200 Busse der Pinneberger Verkehrsbetriebe in Schenefeld, der Elmshorner Verkehrsgesellschaft und der Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg in Uetersen standen seit dem frühen Morgen still, wie ver.di-Sprecher Frank Schischefsky am Dienstag auf ddp-Anfrage in Kiel sagte. Lediglich die Schulverkehre und Behindertentransporte seien erfolgt.

Von dem Streik waren nach Gewerkschaftsangaben rund 180 000 potenzielle Fahrgäste betroffen. Am Dienstagnachmittag um 15.00 Uhr sollte der Streik vorerst ausgesetzt werden. In den kommenden Tagen und Wochen sei aber mit weiteren Arbeitsniederlegungen zu rechnen, sagte Schischefsky. Hintergrund sind die derzeit ausgesetzten Tarifverhandlungen.

ver.di fordert für die Beschäftigten der privaten Busunternehmen eine einheitliche Bezahlung. Die Lohnunterschiede betragen nach den verschiedenen Tarifverträgen laut ver.di bis zu 250 Euro monatlich.

Kiel (ddp-nrd)