Oettinger zu Diskussion über niedrigen Eingangssteuersatz bereit
11.01.09 | 16:47 UhrDÜSSELDORF (dpa-AFX) - Im Streit über Steuersenkungen hat Baden- Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) Entgegenkommen für den Vorschlag von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gezeigt. Über dessen Vorschlag, den Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent zu senken, könne man reden, sagte Oettinger dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Der Tatsache, dass jemand, der Lohnsteigerungen bekommt, in einen höheren Steuersatz hineinläuft, kann man mit verschiedenen Maßnahmen begegnen", sagte Oettinger. "Die eine ist, dass man den Eingangssteuersatz belässt, aber den Tarifverlauf abflacht. Genauso wirksam wäre es, den Eingangssteuersatz auf 12 Prozent zu senken. Dann wird die Kurve eine ganz andere, das wirkt in weite Bereiche der Mittelverdiener hinein."
Oettinger forderte erneut, im zweiten Konjunkturpaket müsse ein konkreter Tilgungsplan für die Rückzahlung der dadurch entstehenden Schulden bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode enthalten sein.
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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Im Streit über Steuersenkungen hat Baden- Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) Entgegenkommen für den Vorschlag von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gezeigt. Über dessen Vorschlag, den Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent zu senken, könne man reden, sagte Oettinger dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Der Tatsache, dass jemand, der Lohnsteigerungen bekommt, in einen höheren Steuersatz hineinläuft, kann man mit verschiedenen Maßnahmen begegnen", sagte Oettinger. "Die eine ist, dass man den Eingangssteuersatz belässt, aber den Tarifverlauf abflacht. Genauso wirksam wäre es, den Eingangssteuersatz auf 12 Prozent zu senken. Dann wird die Kurve eine ganz andere, das wirkt in weite Bereiche der Mittelverdiener hinein."
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Im Streit über Steuersenkungen hat Baden- Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) Entgegenkommen für den Vorschlag von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gezeigt. Über dessen Vorschlag, den Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent zu senken, könne man reden, sagte Oettinger dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Der Tatsache, dass jemand, der Lohnsteigerungen bekommt, in einen höheren Steuersatz hineinläuft, kann man mit verschiedenen Maßnahmen begegnen", sagte Oettinger. "Die eine ist, dass man den Eingangssteuersatz belässt, aber den Tarifverlauf abflacht. Genauso wirksam wäre es, den Eingangssteuersatz auf 12 Prozent zu senken. Dann wird die Kurve eine ganz andere, das wirkt in weite Bereiche der Mittelverdiener hinein."
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