Händler begründeten die abweichenden Entwicklungen mit einem unerwartet starken Anstieg der Rohöl-Lagerbestände in den USA, der den WTI-Preis drückt. Brent konnte dagegen seine Gewinne vom Vortag ausbauen. Als unterstützende Faktoren wurde der schwelende Konflikt um das iranische Atomprogramm genannt. Als Reaktion auf ein angekündigtes Embargo der EU droht Iran, seine Öllieferungen nach Europa einzustellen. Außerdem sorgten Hoffnungen auf eine rasche Einigung beim griechischen Schuldenschnitt für steigende Risikobereitschaft, durch die der Ölpreis profitiert.
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