Vor allem der US-Ölpreis geriet nach den Bernanke-Aussagen stark unter Verkaufsdruck. Der US-Notenbankchef hatte bei einer Anhörung vor dem Bankenausschuss des amerikanischen Senats die konjunkturelle Erholung in den USA als "weiterhin fragil" eingeschätzt. An den Ölmärkten habe die Aussicht auf eine sinkende Nachfrage nach Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt umgehend einen Verkaufsschub bei US-Öl ausgelöst, hieß es von Händlern.
Zudem stellte Bernanke fest, dass sich die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt nur "sehr, sehr langsam" verbessere. Dennoch sprach sich Bernanke gegen weitere Stützungsmaßnahmen der Fed für die lahmende Konjunktur aus. "Wir bereiten derzeit nichts vor", versicherte der Notenbankchef.
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 113,25 US-Dollar. Das waren 2,18 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.


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