Die dramatische Finanzlage der Städte in Nordrhein-Westfalen, ihre Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Städte sowie Aussagen und Forderungen zur Lösung der Probleme würden im Mittelpunkt der Versammlung stehen, die alle zwei Jahre stattfindet. Dazu soll eine «Neusser Erklärung» verabschiedet werden.

Als Redner sind unter anderem Innenminister Ingo Wolf (FDP) und Mönchengladbachs SPD-Oberbürgermeister Norbert Bude, der zugleich Vorsitzender des Städtetags NRW ist, angekündigt.

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen ist nach eigenen Angaben «die Stimme der Städte im größten Bundesland der Bundesrepublik Deutschland». In ihm haben sich 40 Städte - 23 kreisfreie und 17 kreisangehörige Städte - mit knapp neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Der kommunale Spitzenverband repräsentiert damit rund 50 Prozent der Bevölkerung des Landes.

Der Verband vertritt vor allem gegenüber der Landesregierung die Interessen der großen NRW-Städte. Im Städte- und Gemeindebund haben sich dagegen die kleinen und mittleren Kommunen zusammengeschlossen. Der Landkreistag repräsentiert die NRW-Kreise.

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