Derek Fisher sorgte drei Sekunden vor dem Ende mit einem verwandelten Dreier für die Entscheidung zugunsten der Lakers. Den letzten Versuch zum Ausgleich auf Seiten der Mavericks verpasste Vince Carter. Nowitzki war mit 21 Punkten bester Werfer bei den «Mavs», machte allerdings mit drei Ballverlusten einen unsicheren Eindruck. Für Los Angeles kam Andrew Bynum auf 17 Zähler. Beide Teams hatten Mühe aus dem Feld zu treffen, die Wurfquoten lagen unter 40 Prozent.
Zum emotionalen Moment wurde die Rückkehr von Lamar Odom in der Halle seines ehemaligen Arbeitgebers. Der Neu-Maverick wurde bei seiner Einwechslung von den Fans im Staples Center mit Standing Ovations empfangen. Mit seinen Ex-Mitspielern wie Kobe Bryant, der sich über den von der Clubführung erzwungenen Abgang von Odom stets missmutig geäußert hatte, witzelte der Publikumsliebling häufig - und traf gleich seinen ersten Versuch. Danach verflachte auch sein Spiel, zehn Punkte sprangen heraus. In der neuen Saison konnte Odom noch nicht recht überzeugen. Lakers-Matchwinner Fisher macht sich um seinen alten Kumpel keine Sorgen: «Lamar ist ein harter Junge, der schafft das schon.»
Bereits die zehnte Niederlage musste Chris Kaman mit den New Orleans Hornets verkraften. Der deutsche Nationalspieler kam beim 77:84 in eigener Halle gegen die Portland Trailblazers auf zwölf Punkte und sechs Rebounds. Die Hornets stagnieren damit bei lediglich drei Siegen. Überraschend schwach präsentierte sich Meisteranwärter Chicago Bulls. Ohne MVP Derrick Rose war das Team gegen die Memphis Grizzlies beim 86:102 chancenlos. Besser machten es die Los Angeles Clippers, die ohne Olympiasieger Chris Paul gegen die New Jersey Nets mit 101:91 die Oberhand behielten. Mit wenig Mühe kam Oklahoma City Thunder bei den Boston Celtics zum zwölften Saisonsieg (97:88).










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