Norilsk Nickel: Wirtschaftsflaute hinterlässt Bremsspuren: Moskau 31.01.2012 (www.emfis.com) Die Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise bekommt auch der russische Bergbau-Riese Norilsk Nickel zu spüren, denn der Konzern präsentierte unlängst seine Produktions-Ergebnisse für das vierte Quartal vergangenen Jahres sowie für das Gesamtjahr 2011. Diese fielen nicht allzu gut aus. Der Minenkonzern förderte im Gesamtjahr 2011 weniger Industriemetalle als noch ein Jahr zuvor: Der Nickel-Output ging um 0,8 Prozent auf 295.000 Tonnen zurück, die
Vergrößern Norilsk Nickel: Wirtschaftsflaute hinterlässt Bremsspuren | Bild: © ad-hoc-news

Moskau 31.01.2012 (www.emfis.com) Die Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise bekommt auch der russische Bergbau-Riese Norilsk Nickel zu spüren, denn der Konzern präsentierte unlängst seine Produktions-Ergebnisse für das vierte Quartal vergangenen Jahres sowie für das Gesamtjahr 2011. Diese fielen nicht allzu gut aus.

Der Minenkonzern förderte im Gesamtjahr 2011 weniger Industriemetalle als noch ein Jahr zuvor: Der Nickel-Output ging um 0,8 Prozent auf 295.000 Tonnen zurück, die Kupfer-Produktion reduzierte sich sogar um drei Prozent auf nunmehr 378.000 Tonnen. Die Palladium-Förderung verringerte sich um zwei Prozent auf jetzt 2.806.000 Feinunzen. Mit 695.000 Feinunzen Platin ging auch dieser Produktions-Bereich im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Viertes Quartal gibt Anlass zur Hoffnung auf Besserung


Natürlich lesen sich diese Zahlen alles andere als gut, aber es gibt Anlass zur Hoffnung: Zwar verringerte sich im vierten Quartal letzten Jahres die Platin-Produktion von 171.00 Feinunzen im dritten Quartal auf nunmehr 162.000 Feinunzen Platin und auch der Nickel-Abbau ging im vierten Quartal von 79.808 Tonnen im Vorquartal auf nunmehr 79.600 Tonnen Platin zurück. Allerdings erhöhte sich der Kupfer-Output von 95.075 Tonnen auf 98.400 Tonnen Kupfer im vierten Quartal 2011 und auch die Palladium-Produktion wurde auf 702.000 Feinunzen im letzten Quartal 2011 gesteigert. Im dritten Vierteljahr letzten Jahres förderten die Russen noch 677.000 Feinunzen Palladium.

Die Nachfrage nach Industrie-Metallen ließ in Folge der aktuell weltweit schwierigen konjunkturellen Wirtschaftslage nach, so dass die Produktions-Ergebnisse nachvollziehbar sind. Eventuell gehen die Russen von einer leichten Entspannung aus, denn im vierten Quartal vergangenen Jahres erhöhte sich der Output in einigen Bereichen wieder. Es bleibt also abzuwarten, wann und wie schnell sich die Weltwirtschaft erholen wird und im Zuge dessen die Notierungen im Industriemetall-Segment wieder anziehen werden.