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Norilsk Nickel will Nickel-Reserven deutlich ausweiten
VergrĂ¶ĂŸern Bild: © iStockphoto.com / ymgerman

Moskau 21 02 2012 (www emfis com) Der weltweit grĂ¶ĂŸte Nickel- und Palladium-Produzent Norilsk Nickel hat derzeit vor allem Botswana im Blick

Norilsk Nickel will Nickel-Reserven deutlich ausweiten
Moskau 21.02.2012 (www.emfis.com) Der weltweit grĂ¶ĂŸte Nickel- und Palladium-Produzent Norilsk Nickel hat derzeit vor allem Botswana im Blick. Ziel der Russen ist es, die Nickel-Vorkommen ihrer LagerstĂ€tten in dem afrikanischen Staat krĂ€ftig in die Höhe zu schrauben. Nachdem man bereits im Februar letzten Jahres eine drei Jahre gĂŒltige Explorationslizenz erhalten hat, machten die Experten von Norilsk Nickel davon zĂŒgig Gebrauch und starteten ein umfangreiches Erkundungsprogramm. Die

Moskau 21.02.2012 (www.emfis.com) Der weltweit grĂ¶ĂŸte Nickel- und Palladium-Produzent Norilsk Nickel hat derzeit vor allem Botswana im Blick. Ziel der Russen ist es, die Nickel-Vorkommen ihrer LagerstĂ€tten in dem afrikanischen Staat krĂ€ftig in die Höhe zu schrauben.

Nachdem man bereits im Februar letzten Jahres eine drei Jahre gĂŒltige Explorationslizenz erhalten hat, machten die Experten von Norilsk Nickel davon zĂŒgig Gebrauch und starteten ein umfangreiches Erkundungsprogramm. Die Probebohrungen betrafen das Tekwane-Arenal, an welchem die Russen ĂŒber ihre Tochtergesellschaft Tati Nickel einen 85prozentigen Anteil halten. Die restlichen 15 Prozent hĂ€lt die Regierung von Botswana.

Explorationsprogramm kurz vor Abschluss


Mittlerweile steht das angesprochene Erkundungsprogramm sogar bereits kurz vor dem Abschluss. Einem Sprecher von Norilsk Nickel zufolge sollen die geologischen und chemischen OberflĂ€chen-Untersuchungen noch im Verlauf des ersten Quartals 2012 abgeschlossen werden. Inwieweit dies zu einer Anhebung der Reserven- und RessourcenschĂ€tzungen fĂŒhrt, lĂ€sst sich derzeit noch nicht beurteilen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man weitere Vorkommen identifiziert hat, ist nicht zu unterschĂ€tzen. Schließlich befinden sich nach heutigem Kenntnisstand allein in der Phoenix-LagerstĂ€tte rund 245.000 Tonnen Nickel. Und wo so viel ist, ist hĂ€ufig eben auch noch mehr.

Innovatives Abbau-Verfahren entwickelt


Dass der Phoenix-LagerstÀtte bislang recht wenig Beachtung geschenkt wurde, lag daran, dass das Gestein nur einen recht geringen Nickelanteil von 0,21 Prozent aufweist. Mit den klassischen Fördermethoden hÀtte es deshalb eines deutlich höheren Nickelpreises bedurft, um das Projekt wirtschaftlich betreiben zu können. Dem scheint jetzt nicht mehr so zu sein: Wie die Russen bekannt gaben, hat man ein neues Abbauverfahren entwickelt, das es erlaubt, auch Vorkommen wirtschaftlich auszubeuten, die eine Nickel-Konzentration unter 0,1 Prozent aufweisen. Auf diese Weise wurde aus dem eigentlich recht hÀsslichen Entlein mit Namen Phoenix im Handumdrehen ein wunderschöner Schwan.

Fazit:


Auf die Ergebnisse des demnĂ€chst beendeten Explorationsprogramms darf man gespannt sein. Sollten diese zu einer erkennbaren Erhöhung der Nickel-Vorkommen in der Phoenix-LagerstĂ€tte fĂŒhren, könnte Botswana fĂŒr die Zukunft des diversifizierten russischen Minen-Giganten einen zunehmend wichtigere Rolle spielen.

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