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Aktien Frankfurt: Dax geht nach Rekordlauf die Puste aus

vor 12 Minuten veröffentlicht

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat nach seiner tagelangen Rekordfahrt am Dienstag den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dax wurde von mauen Geschäftszahlen von Siemens und skeptischen Analystenstimmen zu Autowerten gebremst. Am Nachmittag wuchs der Druck in Erwartung einer schwachen Eröffnung an der Wall Street. Hier belasteten enttäuschende Geschäftszahlen des Software-Herstellers Microsoft . Konjunkturdaten aus den USA bewegten die Märkte dagegen zunächst kaum.

Der Dax verzeichnete am Nachmittag ein Minus von 1,30 Prozent auf 10 658,36 Punkte. Anleger warteten nach der Rally der vergangenen Tage und vor dem Treffen der US-Notenbänker in dieser Woche erst einmal ab, sagte Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Mehr und mehr Investoren nähmen zudem nach dem guten Lauf Gewinne mit.

Bis dato hatte die billionenschwere Geldspritze der Europäischen Zentralbank (EZB) die Börsen in Partylaune versetzt. Das Geld der Notenbanken treibt seit Jahren die Märkte. Auch am Dienstagmorgen hatte der Dax den achten Handelstag in Folge noch ein Rekordhoch bei 10 810 Punkten erklommen bevor er nach unten abdrehte.

Für den MDax ging es um 1,10 Prozent auf 18 669,75 Punkte runter, nachdem auch der Index der mittelgroßen Konzerne sein nächstes Rekordhoch erreicht hatte. Der Technologieindex TecDax fiel um 1,00 Prozent auf 1486,71 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 1,41 Prozent.

SIEMENS UND DEUTSCHE BANK AM DAX-ENDE

Siemens-Aktien büßten 3,11 Prozent ein. Ein kräftiger Rückgang bei den Gewinnbringern Kraftwerks- und Medizintechnik hat den Industriekonzern im abgelaufenen Quartal belastet. Angesichts des zuletzt starken Laufs der Papiere dürften einige Anleger wohl auf bessere Resultate gehofft haben, sagte ein Händler.

Banken blieben unter Druck. Die Branche leidet unter dem Machtwechsel in Griechenland, der die Börsianer in Frankfurt ansonsten eher kalt ließ. Für die Titel der Commerzbank ging es um 2,57 Prozent runter, Deutsche-Bank-Papiere fielen am Indexende um 4,13 Prozent. Bereits am Vortag hatten Börsianer darauf hingewiesen, dass Finanzwerte am ehesten als Leidtragende des Wahlausgangs in Athen gesehen würden. Bei der Deutschen Bank richteten sich die Blicke zudem bereits auf das vorläufige Jahresergebnis für 2014, das am Donnerstag erwartet wird. Analysten fürchten im Schlussquartal abermals Verluste wegen teurer Rechtsstreitigkeiten.

Goldman Sachs setzte mit einer Branchenstudie die Automobilwerte unter Druck. So stufte die US-Investmentbank unter anderem die BMW-Aktie auf "Sell" ab. Die Verkaufsempfehlung sorgte dafür, dass das Papier um 1,33 Prozent fiel. Die Experten strichen zudem Daimler von ihrer Empfehlungsliste. Die Analysten von Exane BNP bliesen ins gleiche Horn und stuften die Aktien der Stuttgarter auf "Neutral" ab. Daimler-Papiere fielen um 2,57 Prozent auf 78,97 Euro.

SMA BRECHEN WEGEN DÜSTERER PROGNOSEN EIN

Im MDax zählten die Aktien von Wacker Chemie zu den wenigen Gewinnern. Sie knüpfen mit einem Plus von mehr als 1 Prozent an ihre jüngste Aufwärtsbewegung an, die von positiven Studien untermauert worden war.

die Papiere der Deutschen Euroshop hielten sich nach einer Kaufempfehlung von HSBC mit 0,05 Prozent noch knapp im Plus bei 40,845 Euro. Analyst Thomas Martin hob die Aktie des Betreibers von Einkaufszentren auf "Overweight". Die DZ Bank erhöhte den fairen Aktienwert.

Eine düstere Prognose des Wechselrichter-Herstellers SMA Solar für das laufende Jahr hat dessen Aktien auf ein Rekordtief gedrückt. Der Solarzulieferer baut angesichts schrumpfender Verkaufszahlen weitere Stellen ab. In diesem Jahr rechnet SMA mit erneut rückläufigen Umsätzen und erwartet auch für die kommenden Jahre starken Preisdruck. Neu sei das vom Unternehmen verkündete Ausmaß der Sparmaßnahmen, sagte ein Händler. Zuletzt stand ein Minus von 16,47 Prozent./fat/das

Von Frederik Altmann, dpa-AFX