NSN wird künftig nur noch fünf Standorte in Deutschland führen. Derzeit sind es 35. In einigen arbeiten allerdings nur 10 Mitarbeiter. Die größte Schließung betrifft München. Dort ist bisher in erster Linie die Verwaltung angesiedelt. Insgesamt sollen etwa 1.600 Mitarbeiter von anderen Standorten auf die fünf verbleibenden Standorte verlagert werden. In Nordrhein-Westfalen, wo NSN mit 80 Prozent den Löwenanteil des deutschen Geschäfts mit Kunden wie Deutsche Telekom , Vodafone und Telefonica macht, werden künftig Bonn und Düsseldorf weitergeführt. In Berlin und Bruchsal findet Fertigung statt. In Ulm unterhält NSN Entwicklungsaktivitäten für den neuen Mobilfunkstandard LTE.
Bis 2013 will NSN eine Milliarde Euro einsparen. In den vergangenen Jahren fuhr der Netzausrüster mehrere Milliarden Euro an Verlusten ein. Um wieder profitabel zu werden, unterzieht sich das Unternehmen dem drastischen Stellenabbau. Deutschland-Chef Hermann Rodler sagte, "wir müssen in Deutschland diesen schwierigen Schritt machen, um sicherzustellen, dass Nokia Siemens Networks ein wirtschaftlich nachhaltiges Unternehmen ist."


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