Hannover (ddp-nrd). Die rund 8000 studentischen Hilfskräfte an niedersächsischen Bildungseinrichtungen verdienen nach Ansicht der Linkspartei zu wenig Geld. Für ihre Tätigkeiten an den Instituten und Fakultäten erhalten die Studenten pro Stunde 7,72 Euro an Universitäten und 5,37 Euro an Fachhochschulen, wie eine Kleine Anfrage der Linksfraktion bei der Landesregierung am Donnerstag ergab.

Danach hatten die Studenten bis 2004 noch 8,02 Euro beziehungsweise 5,58 Euro pro Stunde bekommen. Dann wurden die Bezüge auf den derzeitigen Stundensatz gekürzt. Der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Victor Perli, bezeichnete die Lohnentwicklung als «unanständig».

Der Oppositionspolitiker forderte von der Landesregierung eine für eine Anhebung der Lohnobergrenzen für studentische Hilfskräfte. Vorbild müsse das Land Berlin sein, wo es eigens einen Tarifvertrag für diese Beschäftigtengruppe gebe, sagte Perli. Dort liege der Stundenlohn unabhängig von der Hochschulart bei 10,98 Euro.

(ddp)