Öl, Gas

TOKIO / FRANKFURT / LONDON - Der Flug einer nordkoreanischen Rakete über Japan hinweg hat die Anleger am Dienstag in sichere Anlagehäfen getrieben.

29.08.2017 - 10:19:25

Nordkoreas Raketentest treibt Anleger in sichere Häfen. Besonders gefragt waren am Morgen Gold sowie Staatsanleihen aus Deutschland und den USA. Außerdem investierten Anleger verstärkt in traditionelle Krisenwährungen wie den japanischen Yen und den Schweizer Franken.

konnte die Auftaktgewinne vom frühen Handel ausbauen und legte zuletzt um 0,37 Prozent auf 165,37 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug auf 0,34 Prozent.

YEN UND FRANKEN ALS KRISENWÄHRUNGEN GEFRAGT

Ein ähnliches Bild zeigte sich im Handel mit US-Staatsanleihen. Die Papiere sind bei Anlegern ebenfalls als sicherer Anlagehafen gefragt. Im Gegenzug ging es mit den Renditen deutlich nach unten. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren fiel der Zinssatz im freien Handel um 0,05 Prozentpunkte auf 2,11 Prozent.

Kursgewinne verbuchten auch die Währungen von Japan und der Schweiz, die in Krisenzeiten ebenfalls bei Anlegern gefragt sind. Der Yen und der Franken konnten zum US-Dollar in der vergangenen Nacht in der Spitze etwa 0,6 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent zulegen.

KRÄFTIGE VERLUSTE AN FÜHRENDEN AKTIENMÄRKTEN

Dagegen gaben die asiatischen Börsen fast durch die Bank nach. Am deutlichsten war das Minus in Südkorea: Der Index Kospi verlor am Morgen zeitweise 1,6 Prozent an Wert, konnte seine Verluste bis zum späten Handel aber deutlich eingrenzen. In Japan sank der Nikkei 225 um 0,45 Prozent auf 19 362,55 Punkte.

Deutlich fielen die Verluste an den europäischen Börsen aus. Der EuroStoxx50 verlor am Vormittag 1,02 Prozent auf 3386,28 Punkte. Ähnlich hohe Verluste gab es an den Aktienmärkten in Frankfurt, Paris und London.

Der chinesische Aktienmarkt zeigte sich hingegen weitgehend unbeeindruckt vom Raketentest. Während die Kurse in Hongkong noch etwas mehr nachgaben, verlor der chinesische CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, gerade mal 0,2 Prozent an Wert.

@ dpa.de

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