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Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat für umfangreiche Reformen in der Europäischen Union geworben: Dafür sollten Änderungen der europäischen Verträge kein Tabu sein, sagte Kempf am Dienstag in Berlin.

20.06.2017 - 11:27:39

Deutsche Industrie will Euro-Finanzminister und Eurozonen-Haushalt

"Europa braucht mehr Disziplin bei Reformen und in der Haushaltspolitik sowie stärkere europäische Institutionen. Dazu zählen ein eigener Haushalt für die Eurozone und ein Euro-Finanzminister."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich zumindest offen für die Vorschläge: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, könne man über einen Euro-Finanzminister nachdenken, sagte Merkel am Dienstag beim Tag der Deutschen Industrie in Berlin. Auch ein Eurozonen-Budget komme infrage, wenn man damit Strukturen stärke. BDI-Präsident Kempf äußerte sich auch zu den am Montag gestarteten Brexit-Verhandlungen: Hier sehe er besonders die britische Regierung in der Verantwortung, den Schaden für Wirtschaft und Bürger auf beiden Seiten des Kanals zu begrenzen. "Premierministerin Theresa May sollte bedenken: Der harte Brexit-Kurs ist abgewählt worden", so Kempf. Besonders die britische Wirtschaft werde unter der Trennung leiden. Merkel sagte mit Blick auf den Brexit: "Wir dürfen uns in Europa nicht auseinanderdividieren. Jetzt gilt es zusammenzustehen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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