Nachfolger - Oettinger ruft Landespartei zu Geschlossenheit auf: Mappus soll Nachfolger als CDU-Landeschef und Ministerpräsident werden Der scheidende baden-württembergische CDU-Landeschef und Ministerpräsident Günther Oettinger hat die Südwest-CDU zu einem einheitlichen Kurs aufgerufen. «Die Botschaft von heute muss lauten: Handlungsfähigkeit und Geschlossenheit», sagte Oettinger am Freitag beim CDU-Landesparteitag in Friedrichshafen. Der Parteitag bereite die «Zukunft des Landes vor».
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Mit der Kür des Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2011 schaffe die Südwest-CDU «Klarheit zu einem frühen Zeitpunkt».

Oettinger stellte sich zugleich hinter den designierten Ministerpräsidenten Stefan Mappus, den die knapp 400 Delegierten am Freitag zum Landesvorsitzenden wählen sollten. Mappus «ist noch jung an Jahren», aber «er bringt alles mit, was man für das höchste Amt in Baden-Württemberg braucht», betonte Oettinger.

Der 43 Jahre alte Mappus sollte am Freitag auch zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2011 gekürt werden. Er ist derzeit einer von drei stellvertretenden Landesvorsitzenden und Fraktionschef im Landtag. Oettinger soll als EU-Kommissar nach Brüssel wechseln. «Ich gehe mit etwas Wehmut», räumte er ein. Aber die Ämter im Südwesten seien «unvereinbar» mit seiner neuen Aufgabe.

CDU-Generalsekretär Thomas Strobl sagte: «Baden-Württemberg verliert einen erfolgreichen Ministerpräsidenten.» Er sprach von einem «ganz besonderen Parteitag», auf dem ein «Stabwechsel» erfolge. Von dem Parteitag solle eine «klare Botschaft» ausgehen: «Die CDU Baden-Württemberg ist stark und kraftvoll, sie ist geschlossen und entschlossen.»

Friedrichshafen (ddp-bwb)