Düsseldorf (ddp-nrw). Der Naturschutzbund (NABU) sammelt Unterschriften gegen den geplanten Verkauf von Staatswald in der Eifel. Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am Samstag (21. März) rufe man alle Bürger dazu auf, gegen den Verkauf bedeutender Waldflächen in der Eifel zu protestieren, teilte NABU-Landeschef Josef Tumbrinck am Freitag mit. «Der geplante Verkauf stellt für die Zukunft eine Gefahr für den öffentlichen Wald in NRW insgesamt dar, denn die Wahrscheinlichkeit weiterer Waldverkäufe nach dem ersten Sündenfall steigt damit stark an», fügte er hinzu.
Gemeinsam mit Bürger und Kommunalpolitikern in der Eifel wolle man den für Anfang April geplanten Beschluss zum Waldverkauf noch stoppen. Die CDU/FDP-Landesregierung will rund 2700 Hektar Wald an die Bofrost-Stiftung veräußern. Die erwarteten Einnahmen liegen bei 29 Millionen Euro.
Ein Sprecher des Umweltministeriums hatte die Kritik an der Privatisierung der Wälder im Februar zurückgewiesen. Auch nach einem Verkauf werde die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder unter Naturschutz garantiert sein, hieß es. Der Verkauf sei notwendig, um den Landeshaushalt zu konsolidieren.
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