Die Studierenden wollen mit den Protesten die Abschaffung aller Studien- und Bildungsgebühren, mehr Demokratie an Schulen und Hochschulen sowie weniger Einfluss der Wirtschaft auf das Bildungssystem durchsetzen. Eva Blomberg, Mitglied der LMU-Studierendenvertretung, sagte, gerade die mögliche Senkung der Studiengebühren an der größten bayerischen Universität auf 300 Euro wäre ein erster wichtiger Schritt hin zu deren kompletter Abschaffung. «Die Präsidentschaftswahl an der LMU und das wiederholte Scheitern des Semestertickets haben gezeigt, dass Studierende viel zu wenig Einfluss auf die Entscheidungen haben, die sie unmittelbar betreffen. Das muss sich schnell ändern und dafür gehen wir auf die Straße», sagte sie.
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